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Cover  
Mystic Prophecy - Ravenlord (CD)
Label: Massacre Records
VÖ: 25.11.2011
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2880 Reviews)
9.0
Selbstbewusster, treffsicherer und besser denn je präsentieren sich Mystic Prophecy auf ihrem mittlerweile siebten Longplayer. Von den ersten Tönen des großartigen Openers an, verblüffen mich Sound, Stimme und Songwriting gleichermaßen. Mystic Prophecy waren immer schon eine sehr sehr gute Power Metal Band. So erwachsen, so homogen und so fehlerlos wie auf "Ravenlord" haben sie aber noch nie geklungen. Allein der bärenstarke Stampfer eines Titelsongs zeugt deutlich vom Selbstbewusstsein, von Reife und von absoluter Größe. Nicht nur die großartigen Vocals von Roberto Dimitir Liapakis klingen besser denn je, die komplette Soundstruktur packt mich von Beginn an, wie bei keinem bisherigen Album der deutsch-griechischen ARGE. Die Nähe von Robertos Vocals zu einem Bruce Dickinson in Topform sind offenkundiger denn je, aber auch im Songwriting kommt mir immer wieder des Meisters druckvoll düsteres "Chemical Wedding" Meisterwerk (zum Classic Review) in den Sinn, während ich mein Haupt durch elf Power Metal Songs ohne Fehl und Tadel schüttle.

Mystic Prophecy setzen dem starken "Fireangel" Album noch einen drauf und integrieren mehr denn je verschiedenste Attribute klassischer Hard Rock und Metal Grundrezepturen in ihr monströs druckvolles Power Metal Kleid. Diese Kunst will beherrscht sein, und deshalb ziehe ich meinen Hut umso tiefer vor großartigen Songs wie "Reckoning Day", dem perfekten Melodic Power Metal Ohrwurm "Eyes Of The Devil", "Endless Fire" oder einem superben Bonustrack wie "Back With The Storm". Mystic Prohpecy ist der perfekte Spagat aus traditionellem, sehr US-lastigen, Power Metal, aus Melodic und klassischem Heavy Metal gelungen. All das verpacken die fünf Herren in einen superben Sound, der ultrafett nach Vorne geht, dabei aber weder übermodern oder altbacken klingt. Dass auf "Ravenlord" mit Songs wie "Die Now" oder "Wings Of Destiny" auch die thrashig angehauchte Seite der Band nach Draußen gekehrt wird, tut dem Album zusätzlich gut, und verleiht Mystic Prophecy genau jenen nötigen Wums, um sie mit diesem Album zu ihrer bisherigen Höchstform auflaufen zu lassen.

In meinen Augen liefern Mystic Prophecy mit "Ravenlord" ihr bisher absolut bestes und kompaktestes Album ab. Nicht mal das eher verzichtbare Cover des Ozzy-Smashers "Miracle Man" stört den ungemein positiven Gesamteindruck, denn abwechslungsreicher, dynamischer und druckvoller kann ein Power Metal Album kaum klingen. Die Kombination aus Härte und Melodie kann man fast nicht unaufdringlicher inszenieren, und ich will fortan Papandreou heißen, wenn dieser fabelhafte Mix aus bodenständiger Power, Thrash und zeitlos druckvoller Heavy Metal Klänge mit Hard Rock Zitaten nicht all jene anspricht, die Bands wie Brainstorm, Bruce Dickinson, Vicious Rumors ebenso verehren und lieben wie ich.

Trackliste
  1. Ravenlord
  2. Die Now!!
  3. Eyes Of The Devil
  4. Damned Tonight
  5. Hollow
  6. Wings Of Destiny
  1. Endless Fire
  2. Cross Of Lies
  3. Reckoning Day
  4. Miracle Man
  5. Back With The Storm (Digipak Bonus Track)
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