HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Ghoster
Through Fire

Review
Magnum
The Serpent Rings

Review
Veritates
Killing Time

Review
Rage
Wings Of Rage

Review
Angel Witch
Angel Of Light
Upcoming Live
Keine Shows in naher Zukunft vorhanden...
Statistics
6003 Reviews
457 Classic Reviews
279 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Orange Goblin - A Eulogy For The Damned (CD)
Label: Candlelight Rec.
VÖ: 13.02.2012
Homepage | MySpace | Facebook
Art: Review
RedStar
RedStar
(243 Reviews)
8.0
Bärte, Sonnenbrillen, speckige Jeans und Tattoos auf dem Bandfoto, Gargoyles, Skulls, Motorräder und ein wolkenverhangenes Meer aus Lebenssaft auf dem Cover des neuen Albums "A Eulogy for the Damned". Was anderes darf man vom Inhalt erwarten als StonerRock? Was darf man von den europäischen Genreveteranen, die ja bereits auf eine langjährige Karriere im Business zurückblicken können, erwarten?

War man in der Vergangenheit oftmals doomig/punkig unterwegs, zeigt sich auf dem ersten von Candlelight Rec. veröffentlichten Album die rockige Seite von Orange Goblin in voller Pracht, die sich dabei oftmals mehr an Mustasch, Grand Magus und Hellyeah als an wuchtig-wummernde Slo-Mo Wüstensöhne anlehnen und sich die fehlenden Puzzleteile von Kalibern wie Metallica oder Motörhead leihen. Unglaublich unverbraucht und spritzig geht das Quartett auf ihrem immerhin siebten Album an´s Werk, das die Qualität von Topbands wie Spiritual Beggars, Kyuss oder Queens Of The Stone Age erreicht.

"A Eulogy for the Damned" ist die drückend-stoßende Uptempo Stoner/DesertRock-Scheibe für den nahenden Frühling. Orange Goblin stecken nicht eingerostet und gelangweilt im Treibsand fest sondern surfen mit Aufwind geradeaus über den heißen Wüstensand. Umso erstaunlicher, wie es die regen- und schlechtwettererprobten Inselbewohner verstehen, das flirrend-organische Biker- und Wüsten-Feeling zum Leben zu erwecken. Die fehlende sengende Sonne wurde wahrscheinlich durch ein Übermaß an Alkoholika und anderen Substanzen, Ausritten auf ihren Bikes und dem Abhängen in schmierigen, drogenverseuchten Clubs kompensiert. Aufgelockert wird dieser Höllenritt durch psychedelische Achterbahnfahrten in bester Monster Magnet-Manier ("Save Me From Myself").

Orange Goblin haben einen guten Ruf als energiegeladene Liveband und stehen für Party und Spaß, dem entsprechend donnert das Album aus den Boxen! Nun denn, lasset es dröhnen und greift zu bei diesem heißen Stonerteil!

Trackliste
  1. Red Tide Rising
  2. Stand For Something
  3. Acid Trial
  4. The Filthy & The Few
  5. Save Me From Myself
  1. The Fog
  2. Return To Mars
  3. Death Of Aquarius
  4. The Bishops Wolf
  5. A Eulogy For The Damned
Mehr von Orange Goblin
Ghoster - Through FireMagnum - The Serpent RingsVeritates - Killing TimeRage - Wings Of RageAngel Witch - Angel Of LightEdenbridge - DynamindFirespawn - AbominateHumungus - BallsDie Krupps - Vision 2020 Vision Vortex - Them Witches
© DarkScene Metal Magazin