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Cover  
Epica - Requiem for the Indifferent (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 09.03.2012
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2899 Reviews)
7.5
Kurz nach den ersten Orientierungsproblemen, die mir die überaus trockene Produktion von "Requiem For The Indifferent" zu Beginn des ersten Kontakts mit den vierzehn neuen Songs der Holländer beschert, finde ich mich in einem überaus abwechslungsreichen Symphonic Bombast Album wieder. Epica zeigen sich auf ihrem neuen Longplayer trotz aller bewährten Trademarks variabel und weltoffen wie wohl nie zuvor. Modern Metal Akzente dürfen sich genau so breit machen, wie thrashige Zutaten, heftige Blasts und gewohnte Melodic Metal Anleihen. Einmal mehr zelebrieren die Niederländer ihre gesamte Kunst, trotz der ungeahnten Masse an fetten Therion-Chören, großteils fernab allzu unnützen Ballastes. Will heißen "Requiem For The Indifferent" klingt über weite Strecken dicht und stimmig. Die bombastischen Momente sind nie und nimmer überladen oder gar aufdringlich, die Arrangements auf den Punkt gebracht, und auch wenn man den ein oder anderen allzu kitschigen Moment ebenso miterleben muss, wie manch überambitioniert sperrige Struktur, kann man sich das Werk ohne gröbere Probleme am Stück anhören.
Dass nicht jeder einzelne Song der große Bringer ist, tut da für Fans der Band wenig zur Sache. Natürlich ist manch altbekanntes und vielleicht auch schon ein wenig zu oft abgespultes Detail zu entdecken, in Anbetracht der vielen Genre-Highlights, die das fünfte Epica Album offenbart, ist dies aber leicht zu verzeihen. Klar ist "Monopoly Of Truth" ein Opener, der nicht nur mich skeptisch stimmen wird. Hart und vertrackt starten Epica in ihre neue Reise und nicht jedermann wird sich die Zeit nehmen diesen, im Grunde gelungenen, Song zu entdecken. In Folge fühlt man sich dann aber durchaus wohl. "Storm Of Sorrow", "Delirium", " Deep Water Horizon" oder "Internal Warfare" sind ebenso gelungen, wie das finale "Serenade Of Self Destruction" und absolute Zungenschnalzer für Fans dieses Genres.

Ich bin zwar weiterhin keiner, der in die allgegenwärtigen und wohl auch überzogenen Jubelarien bezüglich Simone Simons (gute aber keineswegs weltbewegende) Stimme einstimmen will, an der Tatsache, dass Epica zur absoluten Spitze des female-fronted-genres zählen, ändert das aber rein gar nichts. Genau so wenig wie der starke "Requiem For The Indifferent" Auftritt, der das Album zwar zu keinem Referenzwerk macht, aber ohne Frage hochprozentiges Futter für die hungrige Gemeinde garantiert.
Auch wenn sich Epica das Leben wohl leichter gemacht hätten, wenn sie den ein oder anderen durchschnittlichen Song weniger drauf gepackt hätten…

Trackliste
  1. Karma
  2. Monopoly Of Truth
  3. Storm The Sorrow
  4. Delirium
  5. Internal Warfare
  6. Requiem For The Indifferent
  7. Anima
  1. Guilty Demeanor
  2. Deep Water Horizon
  3. Stay The Course
  4. Deter The Tyrant
  5. Avalanche
  6. Serenade Of Self-Destruction
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