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Cover  
Rhapsody Of Fire - Dark Wings of Steel (CD)
Label: AFM Records
VÖ: 22.11.2013
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2880 Reviews)
5.5
Eigentlich kennt sich bei Rhapsody Of Fire, Luca Turilli’s Rhapsody oder ben Rhapsody kein Mensch mehr aus. Die Warrior- und Drachenartworks, die üppigen Albumtitel und der bombastische Inhalt sind wohl nur noch für die eingefleischtesten Warrior-Metaller zuordenbar. Zu jenen zähle ich mich zwar nicht, dennoch gebe ich zu, dass das was die Italiener unter der Feder ihres Masterminds Luca Turilli verbrochen haben, trotz aller Kitsches Klasse hatte. Genau da steckt auch das Manko der hier vorliegenden "Version" der Italo-Veneziano-Bombast-Barden, denn Rhapsody Of Fire sind ohne Luca Turilli meilenweit von dem Anspruch ihres Namens entfernt!

Vorbei ist die Zeit, als die üppigen Hollywood-Symphonic Power Metal-Melodien mit Gänsehautfaktor rüberkamen. "Dark Wings Of Steel" bemüht sich zwar den Faden fortzuführen, es mangelt ihm dabei aber Vorn bis Hinten am Songwriting. Die elf überkitschigen Nummern aus der Feder von Alex Staropoli und Manuel Staropoli sind derart platt, klebrig und überladen, dass es nicht mal dem geeichtesten "Crown And The Ring"-Metaller möglich sein sollte, das Album ohne Zahnbürste gut zu heißen. Sänger Fabio Leone ist zwar immer noch der markante Knotenpunkt der Sache, pomadig dahingroovende Hymnen mit megakitschigen Heldenchören a la "Angel Of Light" und "Tears Of Pain" oder völlig "plastikerne" Standardnummern wie "Rising From Tragic Flames" und "My Sacrifice" erzählen aber von der kreativer Sackgassenmentalität. "Fly To Criystal Skies" ist dann für eine renommierte Band aus gestandenen und geeichten Profis die endgültige Katastrophe und spätestens hier steht fest, dass "Dark Wings Of Steel" genau jenes Album ist, das Kritiker dem italienischen Metal immer ankreiden werden.

Rhapsody Of Fire sind hier an Kitsch und Pathos nicht mehr zu übertreffen und ohne ihren Denker Turilli offensichtlich völlig überfordert. "Dark Wings Of Steel" fehlen jegliche zündenden Ideen. Die ganze Chose poltert viel zu getragen vor sich hin und die Chöre und Refrains sind diesmal beinahe allesamt lahm und geradezu peinlich kitschig. Das hat was von Marvel-Hörspiel. Ich bin ja nun wirklich einer von jenen, die Rhapsody lange die Stange gehalten haben, das Fehlen jeglichen Bisses und jeglicher Energie und das völlige Auskehren der höchst atmosphärischen Aura und der zwingenden Melodien und Refrains machen "Dark Wings Of Steel" beinahe zur Totalkatastrophe.

Vielleicht bin ich hier überkritisch und keine Ahnung warum mich diesmal sogar der Akzent der Vocals anzipft. Vielleicht hätte ein Newcomer eine mildere Kritik abbekommen.
Für g’standene Mandsbilder wie Rhapsody Of Fire, ist diese Kitschplatte in meinen Augen jedenfalls eine absolute Nullnummer!

Trackliste
  1. Vis Divina
  2. Rising From Tragic Flames
  3. Angel Of Light
  4. Tears Of Pain
  5. Fly To Crystal Skies
  6. My Sacrifice
  1. Silver Lake Of Tears
  2. Custode Di Pace
  3. A Tale Of Magic
  4. Dark Wings Of Steel
  5. Sad Mystic Moon
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