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Cover  
Devilment - The Great and Secret Show (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 31.10.2014
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(3034 Reviews)
5.5
Bereits während ich mir "The Great And Secret Show" zum ersten Mal anhöre, stößt mir die Chose, die Cradle Of Filth Frontzwerg Dani Filth uns hier als "Großartiges" verkaufen möchte, sauer auf. Dabei hab ich rein gar nichts gegen düsteren Dark Metal mit Gruselflair einzuwenden. Auch die modernen Gitarren und manch Rammstein-Samples stören meine Wenigkeit nie. Wenn das Gebotene aber nicht auf den Punkt kommt, gehts mir aber logischerweise auf die Eier.

Devilment nerven von Beginn an mit Songs, die alles andere als homogen oder schlüssig klingen. Schon der Opener "Summer Arteries" erzählt von Unzulänglichkeit in jenem Chor mitzuspielen, in dem sich Mr. Filth vielleicht wohlfühlen würde. "The Great And Secret Show" ist purer Modern-Goth-Metal Durchschnitt. Das zeigt sich auch bei allen folgenden Songs und mehr als einige gute Grooves und die ein oder andere gute Melodie sind einfach nicht drin. Gesanglich legt Dani den Hysterie- und Kreischmantel für Devilment natürlich ab. Man erkennt seine Stimme, der Vergleich mit seiner Hauptband hinkt aber dennoch vollkommen. Das gilt leider auch für die Kunst des Songwiritings, denn auch wenn ich keineswegs ein übergroßer Cradle Of Filth Fan war oder bin, so haben die Briten im Laufe ihrer Karriere einige wirklich geniale Songs und nicht zuletzt mit "Midian", zumindest in meinen Augen, ein nahezu perfektes Album erschaffen. Große Songs sucht man bei Devilment indes vergebens. "Girl From Mystery Island" ist nett, "Mother Cali" könnte cool sein und der Titeltrack ist auch in Ordnung. Am Ende ist das natürlich trotzdem zu wenig. Viel zu selten schafft es Mastermind und Gitarrist Daniel Finch, den Songs dieses Albums das gewisse Etwas zu verleihen. Manchmal hat man gar das Gefühl, er könne sich nun nicht so recht entscheiden, ob er nun Gothic-, Industrial-, oder einfach nur modernen Metal spielen soll. Gut, es gibt unzählige Band, die sich ebenso quer durch diese Spielarten bewegen, nur klingt es bei vielen eben auch packender. Tanzbar zu sein hat noch keinem geschadet und wie man modernen Metal mit Gothic Vibes und harten Riffs zu amtlichen Hits für Frau und Mann erschafft, haben Devilment die Deathstars mit ihrem superben neuen "The Perfect Cult" Album vor einigen Monaten eigentliche unnachahmlich vorgemacht.

Das Keyboard-Horrorszenario, das sie Songs umkreist, macht sich um Halloween zumeist ja recht gut, reißt das ganze trotz mitunter guter Atmosphäre aber nicht aus dem Sumpf des Mittelmaßes. Egal wie die Könner des Genres nun alle heißen. Sei es ein Marilyn Manson, ein Rob Zombie, The Kovenant oder auch die jüngeren Death SS oder gar Pain und Avatar. Alle machen sie es treffsicherer und besser als Devilment. Ohne den Namen Dani Filth würde diese Band definitiv nirgends eine große Erwähnung finden.

Trackliste
  1. Summer Arteries
  2. Even Your Blood Group Rejects Me
  3. Girl From Mystery Island
  4. The Stake In My Heart
  5. Living With The Fungus
  1. Mother Kali
  2. Staring At The Werewolf Corps
  3. Sanity Hits A (Perfect) Zero
  4. Laudanum Skull
  5. The Great And Secret Show
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