HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Cannibal Corpse
Violence Unimagined

Review
Wednesday 13
Antidote

Review
Flotsam And Jetsam
Blood In The Water

Review
Herman Frank
Two For a Lie

Review
Red Eye Temple
Vortex
Upcoming Live
Bologna 
Statistics
6203 Reviews
458 Classic Reviews
280 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Empyrium - Weiland (CD)
Label: Prophecy Productions
Homepage
Art: Review
DarkScene
10.0
Immer wieder ist es eine schwierige Herausforderung: Objektiv zu bleiben, wenn eine langjährige Lieblingsband ein neues Album veröffentlicht. Doch sollte nun eine überschwängliche Lobeshymne folgen so macht dies gar nichts, ich kann mit Sicherheit sagen, ich hätte auch nicht anders reagiert, wenn dies, das erste Album einer neuen Band gewesen wäre.
Wer dachte, das Vorgängeralbum "Where at Night the Wood Grouse plays" wäre schon der Zenith der akustische folkloristischen Schaffenskraft von Empyrium, den wird "Weiland" mit offenem Mund zurücklassen. Dieses in drei Kapitel unterteilte Album stellt eine absolute Steigerung der Band sowohl im musikalischen als auch im emotionellen Bereich dar. Es eröffnet sich dem Hörer eine neue Vielseitigkeit, die mich als erstes mitriss, gleich als "Kein Hirtenfeuer brennt mehr" erklang.
Verstärkt eingesetzt wird nun der klassische Gesang von Thomas Helm, der immer irgendwo zwischen den Gebieten Romantik, Ehrfurcht und Klage, die auf den 12 Stücken ineinander verschwimmen, bewegt. Zu den akustischen Gitarren und den Flötenmelodien gesellen sich auf diesem Album auch wieder Schlagzeug und Klavier, welche ich zugegebenermaßen auf dem letzten Album vermisste. In weiterer Folge tragen auch (echte!!!) Streicher und Fagott zu der mystischen Stimmung bei. Und wer hören möchte, wie sich das ganze in einem ausgeklügelten Arrangement zu einer Gänsehautstimmung, der möge doch Kapitel II "Waldpoesie" ein Ohr schenken und sich 14 Minuten einfach nur seinen Emotionen preis geben.
Was aber wahrlich mein Herz höher schlagen lässt, ist die Vielfalt an Stimmungen, die dieses neue Album verbreitet. Wirkt der Sprechgesang einmal erzählend, an anderer Stelle mystisch, so wird hin und wieder sogar wieder gekrächzt und so immer wieder eine grandiose Stimmung aufgebaut, die in einem emotionalen Höhepunkt gipfelt. Sehr gut nachzuvollziehen ist dies bei "Die Schwäne im Schilf". Ich würde sogar behaupten, dieses Album verbindet alles, was alle vergangenen EmpyriumAlben zusammen ausmachte.
Doch leider hat dieser Schaffenszenit auch einen Wermutstropfen. "Weiland" wird das letzte Album von Empyriums sein, man fühlt sich hier wohl komplett verwirklicht. So hoffe ich, dass dieses grandiose Werk naturmystischer Akustikmusik gebührende Anerkennung bekommt und viele Menschen, die sich zur Natur und zur ruhigen Musik hingezogen fühlen dieses Werk für sich entdecken. Ich weiß jedenfalls, was mich auf meinen zukünftigen Fototouren und Wanderungen in der Natur begleiten wird...
Mehr von Empyrium
Cannibal Corpse - Violence UnimaginedWednesday 13 - AntidoteFlotsam And Jetsam - Blood In The WaterHerman Frank - Two For a LieRed Eye Temple - VortexBurning Witches - The Witch of the NorthSteelpreacher - Back From HellAgent Steel - No Other Godz Before MeThe Quill - EarthriseManchester Orchestra - The Million Masks Of God
© DarkScene Metal Magazin