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Cover  
Mastic Scum - C T R L (CD)
Label: Massacre Records
VÖ: 06.12.2013
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Art: Review
Big-Daddy
Big-Daddy
(48 Reviews)
9.0
Ich hätte nie gedacht, dass kurz vor Jahreswechsel meine Ohren noch so etwas Gutes zu hören bekommen. Und ausgerechnet die heimischen Rabauken von Mastic Scum haben mir mit "C T R L" diesen schönen Ausklang beschert. Die Österreichische Grind/Death Metal Institution um unsere Tiroler Frontsau Maggo Wenzel, den spielerisch auf Top-Niveau agierenden Gandler Brüdern Harry (git) und Man (drums), sowie den seit 2010 integrierten Basser Alex Schmid, hat hiermit das stärkste Album seit der Gründung auf die Menschheit losgelassen, so viel ist gewiss!

Auf dem fünftem Longplayer wird schnell und deutlich klar, das ist kein Kindergeburtstag, sondern eine Radikaltherapie für Ö3 und Schlagerparade Besessene. Eiskalt intonierte Songs wie "Dehumanized", "Brute-Force-Methode", "Rebornation", oder "The Vortex Within" (um mal hier meine persönlichen Lieblingsstücke zu nennen) zeigen nicht nur eine neu hinzu gewonnene Härte, sondern darüber hinaus einen weiteren und wichtigen Schritt im Songwriting-Prozess der Scum‘ler. Die bodenständigen und stets akribisch arbeitenden Jungs konnten auf "Dust" von 2009 tatsächlich einen drauflegen! Und auch die anderen sieben Songs auf "C T R L" ziehen mächtig vom Leder. Mal wird man von einer maschinellen Cyber-Kulisse erdrückt, wie Fear Factory es zu ihren besten Zeiten machten, mal wird man von massiven Blastbeats komplett überrollt, und mal kotzt Maggo dem Hörer sein Beuschel direkt ins Gesicht – doch alles saftig verpackt in richtig geilen, arschtretenden Killertracks!

Wer schon über 20 Jahre im Geschäft ist, dem macht man nichts mehr vor. Für den stahlharten und klinischen Sound haben die vier übrigens keine Kosten gescheut. Der Mix wurde von Mike Kronstorfer (Before The Fall) gecheckt, und für das Mastering konnte man immerhin den Dänischen Toningenieur Tue Madsen (Aborted, Disbelief, Suicide Silence) gewinnen. Was diese beide Perfektionisten für "C T R L" raus geholt haben, besitzt selbstverständlich internationales Niveau. Alles in allem ein Hammerteil, das sich Leute, deren Härtetoleranz nicht schon bei Metallica kollabiert, reinziehen müssen. Wer sich diese und die älteren Songs von Mastic Scum auch live geben will, sollte am 28.Dezember unbedingt im P.M.K. Innsbruck vorbei schauen. Verdiente neun Punkte!

Trackliste
  1. Controlled Collapse
  2. Dehumanized
  3. Cause & Effect
  4. Brute-Force-Methode
  5. D1s3mb0d1m3nt
  6. Rebornation
  1. Perceptive Illusion
  2. Hyper-Detection 2.0
  3. Create/Negate
  4. The Vortex Within
  5. Resurrection
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