HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Robin McAuley
Standing On The Edge

Review
Dying Eden
Perish To Exist

Review
Todd La Torre
Rejoice In The Suffering

Review
Mustasch
A Final Warning

Review
Septagon
We Only Die Once
Upcoming Live
Wien 
München 
Mailand 
Prag 
Statistics
6188 Reviews
458 Classic Reviews
280 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Grand Magus - Triumph and Power (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 31.01.2014
Homepage | MySpace | Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
DarksceneTom
DarksceneTom
(2975 Reviews)
7.0
Mit einem amtlichen Manowar Groove starten Grand Magus in ihr neues Album und schnell wird klar, dass spartanisches Handwerk und einfache Rhythmik immer noch das Rezept der staubtrocken zu Werke gehenden Schweden sind. Ich werde nie verstehen, warum manch einer solch einen Hype um eine durchschnittlich gute Metal Band wie Grand Magus macht. Natürlich ist das Gebotene auch auf "Triumph And Power" nicht von schlechten Eltern. Natürlich sind die Epik und das Hymnische, das Songs wie "Hooves Of Gold", "Holmgang" oder der aus der Menge herausragende Titeltrack, nicht zuletzt durch die saftigen Vocals von JB Christofferson, transportieren äußerst eingängig und zugänglich. Auch live funktioniert so was immer, wo hier aber die oft propagierte Größe, Magie und Genialität versteckt sein sollen, wird mir aber nie klar werden. Gerade bei Nummern wie "Steel Versus Steel" oder "Fight" regieren massive Banalität und tausendmal durchgekaute Muster. Klar sind die Refrains idiotensicher, aber ist das heutzutage wirklich genug um an die Spitze zu kommen? Wenn ja, dann ist es eine Schande für all jene Bands, die beharrlich versuchen was wirklich Großes zu erschaffen. "Triumph And Power" spielt genau in derselben Liga wie sein unspektakulärer Vorgänger "The Hunt". Prägnante Riffs zwischen Doom, Hard Rock, trockenen Stoner Vibes und traditionellem Metal, episch pathetische Gesänge und auf Nummer-Sicher gepeilte Songs mit hymnischen Fäuste-gen-Hallendecke-streck-Refrains sind die Parole des Trios. Kraftvoll und wuchtig sind andere Bands auch schon gewesen und alleine deshalb kann und werde ich Grand Magus auch für ein durchwegs gutes und unterhaltsames, jedoch zu jedem Moment durchschnittliches Album wie "Triumph And Agony" keine Höchstnote einschenken.

Dass das schwedische Trio eingängige Hymnen mit fetten Hooklines und mitsingtauglichen Refrains schreiben kann und damit auch richtig eindringlich und episch klingen kann, darf man Grand Magus sicher nicht absprechen und genau deswegen ist "Triumph And Agony" nun auch einige Tage problemlos in meinem Autoplayer auf und abgelaufen. Der Band deshalb gleich "Genialität" oder "herausragende Klasse" zu attestieren wäre aber dennoch völlig fehl am Platz.

Grand Magus Fans werden mit "Triumph And Power" restlos bedient und können ihren Helden weiterhin bedenkenlos folgen. Dass ich mich dieser Wandergruppe auch diesmal nicht anschließen werde, sollte indes klar sein...

Trackliste
  1. On Hooves Of Gold
  2. Steel Versus Steel
  3. Fight
  4. Triumph And Power
  5. Dominator
  1. Arv
  2. Holmgång
  3. The Naked And The Dead
  4. Ymer
  5. The Hammer Will Bite
Mehr von Grand Magus
Robin McAuley - Standing On The Edge Dying Eden - Perish To ExistTodd La Torre - Rejoice In The SufferingMustasch - A Final WarningSeptagon - We Only Die OnceBulletbelt - WarlordsNecronomicon - The Final ChapterThe Crown - Royal DestroyerWhite Void - AntiEvergrey - Escape Of The Phoenix
© DarkScene Metal Magazin