HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Mark Spiro
2+2=5 Best of+Rarities

Review
In Flames
Clayman 20th Anniversary

Review
Waltari
Global Rock

Review
Primal Fear
Metal Commando

Review
Solitary Sabred
By Fire & Brimstone
Upcoming Live
Keine Shows in naher Zukunft vorhanden...
Statistics
6086 Reviews
458 Classic Reviews
280 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Dark Forest - Oak, Ash & Thorn (CD)
Label: Cruz Del Sur Music
VÖ: 24.04.2020
MySpace | Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
DarksceneTom
DarksceneTom
(2931 Reviews)
7.5
Wir müssen nicht darüber diskutieren, dass ein Albumtitel wie "Oak, Ash & Thorn" nicht nach einem saftigen Metal Steak für echte Männer klingt. Schon gar nicht im Jahre 2020 und schon gar nicht, wenn die Scheibe aus England kommt und von den bekannt schwelgerisch agierenden "Sons Of England" Dark Forest stammt. Mystik, Atmosphäre und theatralische Erzählungen aus der Welt der Folklore, der Sagen, der Ritter und Burgen. Das sind Dark Forest und das ist auch gut so! Very britisch sozusagen und weil es sich diesmal in erster Linie um die Legende der drei Nationalbäume Englands (Eiche, Esche und Weißdorn) dreht, sind die Lagerfeuermelodien und der massive Folk-Anteil, der den durchaus eleganten Mix aus NWoBHM und epischem Metal ziert, passender denn je.
Die lebensfrohen Gitarrenleads, die hymnischen Hooklines und die hochmelodischen Wohlfühl-Refrains sind immer noch das Zentrum der Dark Forest-Kunst. Wem der Cream-Tea zu klebrig und süß schmeckt, der muss leider weichen. Ecken und Kanten sucht man auf "Oak, Ash & Thorn" natürlich vergebens. Dafür gibt’s mehrstimmige Harmonien, Melodien und heroische Aufbruchsstimmung ohne Ende.

Songs wie "Avalon Rising" sind große Brit-Epic-Folk-Metal-Kunst, mitten aus der galoppierenden Iron Maiden-Erblinie. Da zieht man auch fast 30 Jahre nach Kevin Costner seinen imaginären Robin von Locksley-Schurz aus der Kiste, um mit seinen Gefährten durch Wälder und über Wiesen zu reiten. Episch, harmonisch, kitschig und schön. Das sind Dark Forest und so geht es über volle Albumlänge weiter.
Wem der Overkill an Melodie, Epik und stimmigen Bridges und Refrains zu viel ist, der wird nicht mit wehenden Bannern zu güldenen Mini-Epen der Güte "The Midnight Folk", "Eadric's Return" oder das superber "Wayfarer's Eve" entlang der Küste reiten. Ich mach’s gern, ich liebe diese Art von Kitsch und diesen unfassbar warmen Sound, der diese Band schon immer so auszeichnet und der zu keiner Sekunde nach Spotify, MP3 oder digitalen High-End-Moves klingt. Dass man im Haus Dark Forest gottlob und in bester Skyclad-Manier neuerlich ein grandioses Artwork von Duncan Storr ausgewählt hat, das perfekt zu Text und Ton passt, ist ein zusätzlicher Bonus.

"Oak, Ash & Thorn" ist ein gefundenes Fressen für alle Epic-Metal Fans mit Hang zu heroischen Geschichten aus dem Land der Ritter und Burgen. Ein Fest für alle Metal Fans und wem’s im Jahre 2020 eine Spur zu cheesy und zu viel Pathos ist, der soll diese unverbraucht klingende Scheibe dennoch nicht verdammen, denn spätestens beim nächsten Urlaub in den weiten Landschaften des britischen Königreiches sind Dark Forest wieder der perfekte Soundtrack. Was Dark Forest mittlerweile in jedem Fall erreicht haben ist, dass man sie schon nach wenigen Sekunden erkennt und allein dafür muss man den Briten und ihrer glaubwürdigen Kunst heutzutage absolut Respekt zollen!

Very british! Very Epic! Lovely!

Trackliste
  1. AElfscyne
  2. Wayfarers Eve
  3. The Midnight Folk
  4. Relics
  5. Avalon Rising
  1. Oak, Ash & Thorn
  2. The Woodlander
  3. Eadric's Return
  4. Heart of the Rose
Mehr von Dark Forest
Reviews
14.03.2014: The Awakening (Review)
07.02.2009: Dark Forest (Review)
News
23.05.2016: Artwork & VÖ-Datum parat
Mark Spiro - 2+2=5 Best of+Rarities In Flames - Clayman 20th Anniversary Waltari - Global RockPrimal Fear - Metal CommandoSolitary Sabred - By Fire & Brimstone Dark Forest - Oak, Ash & ThornGreen Carnation - Leaves of YesteryearSpirit Adrift - Divided By DarknessSaitenhiebe - Das Sein Akt 1: WasserHorisont - Sudden Death
© DarkScene Metal Magazin