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Cover  
Tribulation - Where the Gloom Becomes Sound (CD)
Label: Century Media
VÖ: 29.01.2021
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2960 Reviews)
8.0
Ich kann meine Zuneigung zu Tribulation nur schwer erklären, beharre aber immer noch auf der Aussage, dass "Down Below" (zum Review) der große Wurf der einstigen Death Metaller war , die seither so vielschichtig, reif und verführerisch düster zu Werke gehen. Keineswegs sind die Schweden deshalb eine überaus geniale Band. Auch haben sie nicht die Gabe, restlos perfekte Songs zu schreiben und dennoch schaffen sie es nun auch mit ihrem sechsten Album, mich massiv zu bannen und zu fesseln. Ich kann es neuerlich schwer erklären warum, aber spätestens nach dem zehnten Durchlauf hat mit nun auch "Where The Gloom Becomes Sound" ganz tief in seine Welt gezogen. Die hypnotische Musik, das unkonventionelle Takten, die markanten Gitarrenmelodien und die düster romantischen Songstrukturen fesseln mich. "Where The Gloom Becomes Sound" fasziniert mich, es beeindruckt mich und es verführt mich, obwohl auch in den neuen Songs nie der Anspruch auf Makellosigkeit erkennbar sein will.

Tribulation" sind wohl genau deswegen umso faszinierender. Es ist einfach unbändig gut, wie mich ein Song wie "In Rememberance" nach mehrmaligem Hören geradezu verrückt macht oder wie sehr sich ein anfangs unscheinbares "Hour Of The Wolf" genau so zum Düster-Ohrwurm des dritten Lockdowns mausert, wie das Dark Wave Monster "Leviathans". Einen Hörer so zu verführen, so zu fesseln und so in seinen Bann zu ziehen ist ganz große Kunst. Spätestens beim traumhaften Pianostück "Lethe", das ein doomig schwarzes "Dirge Of A Dying Soul" durch die Nacht geleitet, fühlt man sich wie in Bram Stoker‘s Dracula-Kulissen gefangen. Selbstsicher und elitär klingen Tribualtion, während sie den mit "Down Below" eingeschlagenen Weg konsequent, okkult und schaurig schön weiterspinnen, um ihrem neuen Düsterwerk bei "Funeral Pyre" und dem grandiosen "The Wilderness" bis zur letzten Sekunde Erhabenheit zu gewähren.



So ist es nun also so, wie es vorher auch war. Ich habe Tribulation nie ganz oben auf der Rechnung, höre sie aber immer wieder und wieder, weil die Schweden eine Entwicklung gemacht haben, der man sich einfach nicht verwehren kann. Genau deshalb ist §"Where The Gloom Becomes Sound" ein weiteres herrliches Dunkel-Album, das man unbedingt ausgiebieg gehört haben muss. Und genau deshalb sind Tribulation gemeinsam mit Secrets Of The Moon eine DER fesselndsten "
Dark Horror Death Dark Wave Rock Gothic Death Metal "oderwieauchimmer" Bands+ und ebenso wie ihre Deutschen Kollegen, schaffen sie es einfach, mich mit ihrer dunken Aura und ihrer eigenen Art Songs zu schreiben geradezu zu betören.
Ob und wie Tribulation an dieses pechschwarze Meisterstück nach dem Abgang ihres Hauptsongwriters und Gitarristen noch jemals hernakommen werden, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. 2021 und darf man in jedem Fall schon sehr früh von einem der Highlights des Jahres erzählen!



Trackliste
  1. In Remembrance
  2. Hour Of The Wolf
  3. Leviathans
  4. Dirge Of A Dying Soul
  5. Lethe
  1. Daughter Of The Djinn
  2. Elementals
  3. Inanna
  4. Funeral Pyre
  5. The Wilderness
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