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Cover  
Dagorlad - The End Of The Dark Ages (CD)
Label: LSP Company
Homepage
Art: Review
DarkScene
6.0
Aus Belgien kommt diese Band, die mit „The End of the Dark Ages“ ihren zweiten Longplayer auf den Markt wirft. Dabei handelt es sich um ein Konzeptalbum, welches sich um den Krieger Mallek dreht, der den bösen Kaiser Zul’Dahr besiegen muss. Vertont wurde das Ganze musikalisch von Count Zaroff und lyrisch von einem gewissen AOD unter Mithilfe von Tinuviel.
DAGORLAD starten gleich mit einem Intro, welches mit über 3 Minuten doch recht lang ist, und eigentlich einen kurzen Song ohne Vocals darstellt, denn es hat prinzipiell denselben aufbau wie alle Songs: Pompöser Anfang mit enorm vielen Synths und dann steigert sich das Ganze mit Gitarren und Co. Zum Höhepunkt und dann ist der Song vorrüber, das wäre doch noch ein wenig abwechslungsreicher gegangen. Allgemein krankt es diesem Album ein wenig daran, dass die Songs untereinander zu wenig differenziert sind. Die Gitarrenteile ähneln sich doch zu oft zu sehr, und auch werden immer wieder dieselben Synthsounds verwendet, die manchmal sogar übersteuern, was ich gar nicht so toll finde (meine arme Anlage). Die Synthteile versuchen auch immer wieder mittelalterliche Stimmung zu erzeugen, was manchmal sogar recht gut gelingt. Die Gitarrenarbeit ist meist schlicht, was aber kein Problem darstellt, denn bei diesen enormen Synthwänden würde sie sonst wohl nur den Hörer überfordern.
Der tragende Teil dieser Geschichte ist natürlich der Gesang, der sich meist rezitativ, dann aber auch wieder Growl oder klarer gibt. Einzig der Akzent der an manchen Stellen recht stark hörbar ist, trübt die Stimmung ein wenig. Allgemein vermittelt die Scheibe eine sehr mystische und epische Stimmung, die vor allem durch die Synths erzeugt wird, dieses Instrument scheint Count Zaroff rein spielerisch am besten zu beherrschen.
Müsste ich nun Vergleiche suchen fiele mir spontan nur Bal Sagoth ein, wobei DAGORLAD sicher eine ganze Ecke weniger komplex und langsamer sind als die Jungs aus England. Sicher kein schlechtes Album, aber wegen oben genannter Mängel auch nicht wirklich der Überflieger...
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