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Cover  
Morbid Angel - Altars Of Madness (CD)
Label: Earache
VÖ: 12.05.1989
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Art: Classic
C h r i s
C h r i s
(124 Reviews)
1989, das Jahr des Wahnsinns, das unheilige Jahr in dem Morbid Angel`s "Altars Of Madness" das grelle Licht der Welt erblickte, in dem ein neues Zeitalter extremer Tonkunst anbrechen sollte, eine Explosion wie der Urknall in der noch recht überschaubaren Welt der extremen Musik .
Das offizielle Debüt der aus Florida stammenden Horde ("Abominations Of Desolation" wurde ja nach eigenem Ermessen als unzureichend beurteilt, und wurde erst später, nachdem einige Bootlegs auftauchten, offiziell veröffentlicht) ist eines jener Monolithen des Metal, die auf ewig einen Platz im Olymp grandioser Meilensteine - Klassiker- einnehmen werden, wird in fünfzig Jahren noch genauso fesseln, in seinen dunklen Bann ziehen, diesen Spirit aus Wut und Herzblut verströmen, wie damals.

Der blutjunge Bandgründer Trey Azagthoth und der erst kürzlich zur Band gestoßene David Vincent, noch keine Spur späterer Entgleisungen zeigend, bildeten ein kongeniales Gespann aus verblüffender Musikalität und charismatischen Vocals, Killer namens "Immortal Rites", das unzählige male gecoverte "Maze Of Torment", das einfach nur scheißgeile "Lord Of All Fevers And Plague" (interessanterweise nicht auf der Vinylversion enthalten, sondern nur als Bonustrack der CD-Version, obwohl sicher mit einer der stärksten Morbid Angel Songs überhaupt) oder das sensationell runtergerotzte "Chapel Of Ghouls" kennen nicht die Spur einer Abnützung, speien Blasphemie, lechzen nach Sünde, gieren in ihrer ungestümen Wucht nach den Seelen ihrer begeisterten Hörerschaft , einst wie heute, sind nach wie vor ein Maßstab für allerhöchste Death Metal-Kunst, pure Magie - und zwar jeder einzelne, verdammte Song!!

Dieser Donnerschlag aus geballter Energie vereinte und vereint unterschiedlichste Lager aus Black-, Death-, Thrash- und sonstigen Metalströmungen unter einem gemeinsamen Banner, der Flagge Morbid Angel`s, erntet bis heute tagtäglich Respekt und Verehrung -
Kurzum: Wer "Altars Of Madness" nicht sein Eigen nennen kann, führt keinen ordentlichen Haushalt!!

"Maze Of Torment" (live 1989)
Trackliste
  1. Immortal Rites
  2. Suffocation
  3. Visions From The Dark Side
  4. Maze Of Torment
  5. Chapel Of Ghouls
  1. Bleed For The Devil
  2. Damnation
  3. Blasphemy
  4. Evil Spells
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