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Cover  
Anvil - Legal At Last (CD)
Label: SPV
VÖ: 14.02.2020
Homepage | MySpace
Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2912 Reviews)
5.5
Es kann eigentlich nur in die Hose gehen, wenn ich mir wieder mal ein neues Anvil-Album zu Gemüte führe. Bodenständigkeit, Sympathie und Durchhaltevermögen sind nämlich auch heute immer noch keine Garanten für gute Musik. Das war nie so und wird auch nie so werden, denn auch wir sind "nicht" deshalb "keine" Fußballmillionäre geworden, weil wir nicht bodenständig, ehrlich oder nett waren, sondern weil einfach das notwendige Talent fehlte.

Warum also sind Anvil nie eine große, eine angesehene, eine richtig gute Band geworden? ….na also!


Lips und Robb in Sachen Durchhaltevermögen etwas vorzumachen wäre natürlich denkbar falsch. Kollege Werner hat vor vielen Jahren mal "Hoffnungslosigkeit" in ein Review der Kanadier geparkt und genau dieses Attribut beschreibt die Kanadier vom ersten bis zum letzten Tag ihres Schaffens nahezu perfekt. "Metal On Metal" ('82) und "Forged In Fire" ('83) sind und bleiben kultig und sind wohl immer noch für die ein oder andere Anekdote gut. So wie eben einige Momente unser aller früher Fußballtage auch. Aber nicht vergessen, was draus wurde.
Der Unterschied von uns zu Anvil? Wir haben irgendwann die Träume begraben und eingesehen, wo der Hammer hängt.

Anvil und einige ihrer unbelehrbaren Fans glauben indes wohl immer noch, dass ihr Amboss irgendwann zu Gold wird, obwohl ihnen nun auch "Legal At Last" ganz eindrucksvoll das Gegenteil beweist. Belangloses 08/15 Geballere wie der Titelsong, das stampfende Accept-Zweitligagegurke "Nabbed In Nebraska" (trotz aller Kritik einer der zumindest halbwegs tauglichen Songs!) oder das mit Proberaummief versehene "Chemtrails" sind absolute Bankrotterklärungen für eine Band, die seit Ende der 70er Jahre am Start ist. Anvil sind und bleiben pures Mittelmaß. Mehr als Durchschnitt ist hier nicht drin und irgendwann muss auch mit der "Glorifizierung" und dem "Kultgehabe" für sogenannte Legenden Schluss gemacht werden. Hört euch einen Song wie "Gasoline", oder einen Drittligarocker wie "I'm Alive" an. Für solche Nummern würde man eine junge Band mit nassen Fetzen aus jedem Club treiben. Anvil sind Regionalliga durch und durch. Vollkommen hoffnungslos und talentfrei und sogar die Vocals von Lips sind "40 Jahre danach" immer noch unterer Durchschnitt.

Irgendwann ist der Mitleidskäse, den die beiden netten Herren durch ihren herzzerreißend und bedauernswerten Anvil-Film haben reifen lassen auch gebissen. Die Zeit der rosaroten Brille ist um und so gilt heute, wie auch damals: Anvil haben in vier Dekaden und auf mittlerweile 18 Alben, bis auf ein erwähnenswertes Riff bei "Metal On Metal" und ein wirklich nettes Album namens "Forged In Fire" rein gar nichts geleistet, was musikalisch relevant oder mehr als nur purer Durchschnitt wäre.

Trackliste
  1. Legal At Last
  2. Nabbed In Nebraska
  3. Chemtrails
  4. Gasoline
  5. I'm Alive
  6. Talking To The Wall
  1. Glass House
  2. Plastic In Paradise
  3. Bottom Line
  4. Food For The Vulture
  5. When All's Been Said And Done
  6. No Time
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