HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Robin McAuley
Standing On The Edge

Review
Dying Eden
Perish To Exist

Review
Todd La Torre
Rejoice In The Suffering

Review
Mustasch
A Final Warning

Review
Septagon
We Only Die Once
Upcoming Live
Wien 
München 
Mailand 
Statistics
6188 Reviews
458 Classic Reviews
280 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Sorcerer - Dire Prophecy (CD)
Label: Underground Power
VÖ: 2020
Facebook
Art: Review
Alex Fähnrich
Alex Fähnrich
(208 Reviews)
10.0
Bei dieser Band könnte man gleich zwei schwerwiegenden Irrtümern aufsitzen: Erstens handelt es sich bei diesen Sorcerer nicht um die schwedischen Epic Doomster (oder eine der anderen fünf bekannten Combos gleichen Namens) und zweitens kommt das Quartett aus Argentinien und nicht aus den Vereinigten Staaten, auch wenn es so klingt, als wäre es geradewegs der Blütezeit des Achtziger-US-Metal entsprungen.

Schon die 2017 erschienene "Incantation"-EP ließ aufhorchen und hat einen festen Platz in meinem Regal, meinem CD-Player und meinem Herzen. Als ein Kollege mich im Februar darauf hinwies, dass der erste Longplayer bereits digital verfügbar sei und ich "Dire Prophecy" aus lauter Verzweiflung zum ersten Mal streamte, fiel mir die Kinnlade schlagartig nach unten...

...was zur Hölle?! Nach einem sphärischen Intro bricht 'Cosmic Ice' über mich herein wie ein wütender Poltergeist namens "The Spectre Within". Diese Gitarrenharmonien von Arturo Santa Marina ziehen mich von Beginn an in ihren Bann, ja treiben mich schier in den Wahnsinn. Als sei das nicht genug, weckt der Gesang von Charly Coria auch noch Erinnerungen an Bobby Hicks (R.I.P.), so dass sich neben alten Fates Warning auch noch Mystic Force als Referenz aufdrängen.
Das folgende 'Theater Of Delusion' sattelt gleich noch einen oben drauf und man wähnt Jim Matheos mit Victor Arduini vereint, was für Licks, was für ein Solo! Und dann entfesselt Coria auch noch seine Kopfstimme und macht den Arch, Alter! Bevor ich den Verstand verliere, treten die Jungs auf 'One With The Universe' das Gaspedal und damit den Gänsehautfaktor etwas nach unten, was ihnen aber auch gut zu Gesicht steht.

Bei 'Within The Woods' geht`s dann im Midtempo weiter, was Sorcerer genauso mit schlafwandlerischer Sicherheit beherrschen: Fette Riffs von Arturo Santa Marina, bollernde Doublebass von Mariano Riva und wirklich coole Basslines von Eduardo Grandin, der neben Hauptsongwriter Arturo auch für den ein oder anderen Credit verantwortlich zeichnet.

Und so könnte ich jetzt jeden einzelnen Track sezieren und lobpreisen, aber ich denke, Ihr wisst schon Bescheid. Wer wie ich progressiven US-Metal als die absolute Königsdisziplin ansieht, kommt an diesem Album nicht vorbei. Helle hat sich Gott sei Dank erbarmt und bringt diese Sahneschnitte auf Underground Power Records heraus. Die CD hat einen wunderbaren Klang und bevor Ihr fragt: Ja, es wird auch Vinyl geben, so dass Ihr vor dem farbenfrohen Coverartwork standesgemäß Worshippen könnt. Wozu ist die Höchstnote da...

Trackliste
  1. Down Into The Netherworld 01:06
  2. Cosmic Ice 04:11
  3. Theater Of Delusion 05:29
  4. One With The Universe 04:28
  5. Within The Woods 05:01
  1. Strange And Twisted Gods 03:54
  2. Of Deities And Wrath 05:24
  3. Under His Spell 04:53
  4. Winged Savior 04:29
  5. The Bleak Ebbs Of Hell 04:00
Robin McAuley - Standing On The Edge Dying Eden - Perish To ExistTodd La Torre - Rejoice In The SufferingMustasch - A Final WarningSeptagon - We Only Die OnceBulletbelt - WarlordsNecronomicon - The Final ChapterThe Crown - Royal DestroyerWhite Void - AntiEvergrey - Escape Of The Phoenix
© DarkScene Metal Magazin