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Cover  
Crimson Glory - Transcendence (CD)
Label: Roadrunner Records
VÖ: 1988
Homepage
Art: Classic
DarksceneTom
DarksceneTom
(3006 Reviews)
Die Story beginnt 1989 mit einem V.A. Sampler, den sich Meinreiner, noch in zartem Alter und bestückt mit grauslichstem Kurzhaarschnitt aus einem Donaulandkatalog bestellt und aus dem ein pubertätshormonvernichtendes Gänsehautstück Namens "Burning Bridges" zielstrebig in die Hodengegend gleitet. Nach zaghaft erkämpfter Kontrollübernahme der Unterleibsgegend und mit halbwegs klarem Verstand zum Fachhändler gepilgert wurde trotz der erschwerten Lebensumstände mit "Transcendence" recht eilig eine der bis dato wichtigsten Heavy Metal Scheiben des Lebens erstanden.

Die Florida Metaller Crimson Glory agieren auf ihrem Meisterstück noch stärker und atmosphärischer als auf dem bereits genialen selbstbetitelten Debüt und verführen vom ersten Ton des zerbrechlich schönen und doch knackigen Openers "Lady Of Winter" in eine herrlich mystische Traumwelt. Gänsehauterreger wie die harten US Perlen "Red Sharks", "Where Dragons Rule" oder "Masque Of The Red Death", verträumte Wunderwerke al a "Painted Skies", "Lonely" und "In Dark Places", und natürlich die bereits erwähnte Übernummer "Burning Bridges" mit ihren, mir heute noch Tränen in die Augen drückenden erlösenden Melodien (einer der verdammt besten Songs aller Zeiten!), stecken voller Gefühl, Dramatik und unwiderstehlicher Klasse.
Perfekt arrangiert und brillant umgesetzt zelebrieren Crimson Glory absolut eigenständig melodischen US Metal mit Anspruch und Niveau, voller traumhafter Melodien veredelt von, mit den gefühlvollsten und mystischsten Vocals, die je eine Scheibe präsentieren durfte.
"Transcendence" ist voll mit Gänsehautmelodien, magischen Momenten und unglaublich tiefgehenden Refrains weist null Schwachpunkte auf und ist in seinem erhabenen Klangbild mit nichts vergleichbar.

Das unglaubliche Potential wurde leider nicht weiter ausgeschöpft, so war der Nachfolger "Strange And Beautiful" ein schlicht enttäuschendes und meilenweit von oben gehuldigter Eigenständigkeit entferntes Album, das in meinem Haushalt keinen Monat überleben durfte und der Comebackversuch mit neuem (live-playback!) Shouter ein nicht schlechter, aber mehr als durchwachsener Abgang.

"Transcendence" und das Debüt "Crimson Glory" sind Ausnhameerscheinungen, absolute Pflichtübungen für jeden Akrobaten, der sich Metal Fan schimpfen möchte und schlicht unverzichtbare Perlen des 80er US Metal !!!

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