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Cover  
Ten - Albion (CD)
Label: Rocktopia Records
VÖ: 21.11.2014
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Art: Review
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Steffe
Steffe
(121 Reviews)
9.5
Eine der wohl interessantesten und musikalisch wohl ganz oben anzusiedelnden Bands des Britischen Empires sind ohne Zweifel Ten! Die Mannen um Mastermind und Gesangsgenie Gary Hughes verstehen es wie keine zweite Band, rockige Klänge mit klassischen Elementen zu vereinen! Und songwritertechnisch macht man Herrn Hughes sowieso nichts vor, ich würde ihn mehr als Dichter, denn als Songwriter bezeichnen. Jeder Titel für sich ist ein Zuckerl und erzählt seine eigene Geschichte. Ein Highlight jagt das andere. Die Bombastrocker von der Insel bestätigen mit "Albion", dem 11 Werk ihrer Karriere, wieder beeindruckend, dass sie noch immer hochwertige, extrem melodisch eingängige, an Perfektion fast nicht mehr zu überbietende Kost fabrizieren können! Der ständige Besetzungswechsel innerhalb der Band hat nicht wirklich was dran ändern können. Produziert wurde das ganze auch von Herrn Hughes himself, das Abmischen des Albums nahm niemand geringerer als Dennis Ward (Pink Cream 69, Unisonic, Sunstorm, Place Vendome…..) in die Hand. Herausgekommen ist ein großartiges Teil Musik, das sich nahtlos an die Vorgänger anreiht, wenn nicht noch einen Tick stärker als ihre letzten Alben. Wie guter Wein oder alter Whisky, Ten werden mit zunehmenden Alter immer besser!

Schon der krachende, so viel Energie versprühende Opener "Alone In The Dark", der schon, wie zwei weitere Songs, am Firefest präsentiert wurde, ist das Geld der Scheibe wert! Die drei Gitarristen harmonieren wie aus einem Guss, stimmlich top und einer Hookline, die nicht besser sein könnte und sich tief in die Magengrube bohrt! Auch die folgenden "Battlefield" und "It’s Alive" gehen in eine ähnliche Richtung. Wieder alles erfüllt, was man sich von Ten erwartet! Wunderschöne Melodiebögen, untermauert mit dem druckvollen, sehr rockig ausgelegten Sound der gesamten Band. "Albion Born" klingt ein wenig wie ein Irisches Volkslied in rockigem Gewand, superb! Bei dem Material ist es sehr schwer ein Highlight hervorzuheben. Aber die Gänsehautballade "Sometimes Love Takes The Long Way Home" ist so ein Höhepunkt! Auf einem leicht proggigen Keyboarduntergrund, schönen Pianoklängen und dezenten Gitarrenklängen aufgebaut, singt Gary Hughes wie ein kleiner Gott! So immens gefühlvoll, emotionell und mit einer Kraft in der Stimme, wie es wohl nicht viele Sänger imstande sind zu singen. "A Smuggler’s Tale" ist ein etwas getragener, das mit über sieben Minuten dauernde "Die For Me" ein gradliniger Midtemporocker. Das folgende, auch im Midtempo gehaltene "It Ends This Day" schwächelt gegenüber dem vorangegangen Nümmerchen ein bisschen. Das einzige Stück, das nicht ganz das Niveau hält. Dafür gibt’s mit "Gioco D’Amore" das zweite absolute Highlight! Hier versteht man sofort, warum Rockmusik und Klassik so gut harmonieren! Schon fast opernverdächtig die exzellente Stimme vom lieben Gary, der hier abwechselnd englisch und italienisch singt, nahe an den ganz Großen des Klassik Genre! Eine grandios, geniale Rockklassikballade, musikalisch nicht mehr zu toppen. Nach über 50 Minuten Spielzeit schliesst das straighte "Wild Horses" ein kurzweiliges, perfekt arrangiertes Kunstwerk gekonnt ab!

Fazit: Ob ihr Erstling aus dem Jahre 1996, das auch im gleichen Jahr erschienene The Name Of The Rose, The Robe…..und jetzt ihre Neue, Ten beweisen immer wieder aufs Neue, dass hier grandiose Musiker am Werk sind, die ihr Handwerk verstehen und geile Scheiben produzieren! Leider aber nie wirklichen Ruhm einfahren und total unterbewertet sind!! Beide Daumen hoch und 100%ige Kaufempfehlung!!


Trackliste
  1. Alone In The Dark Tonight
  2. Battlefield
  3. It's Alive
  4. Albion Born
  5. Sometimes Love Takes The Long Way Home
  1. A Smuggler's Tale
  2. Die For Me
  3. It Ends This Day
  4. Gioco D'Amore
  5. Wild Horses
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