HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Omnium Gatherum
May The Bridges We Burn Light The Way

Review
Jacobs Moor
Anthems For The Apocalpyse

Special
Darkscene

Review
Crypt Sermon
Saturnian Appendices

Review
Ulver
Neverland
Upcoming Live
Innsbruck 
München 
Statistics
6892 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Falconer - From A Dying Ember (CD)
Label: Metal Blade Records
VÖ: 01.06.2020
Homepage | MySpace
Art: Review
Werner
Werner
(1333 Reviews)
6.5
Noch vor dem Release von "From A Dying Ember" gaben Falconer bekannt, sich danach endgültig auflösen zu wollen. Es schließt sich also der Kreis nach fast zwanzig Jahren, als die Band frischen Wind via "Falconer" (zum Review) in die Szene brachte. Damals wie heute verstanden es die Schweden, dem meist flott gezockten Metal etliche Folklore-Elemente geschickt hinzuzufügen, aber auch der weiche, für Heavy Metal untypische Gesang, stellte sich als Quasi-Alleinstellungsmerkmal bald ein. Was mich betrifft, hab ich das weitere Schaffen dazwischen nur mehr Rande mitbekommen, somit schließt sich auch hier gewissermaßen der Kreis.

Die von ex-Mythotyn Gitarrist Stefan Weinerhall (hier für Bass, Keyboards zuständig) angeführte Combo bündelt auf ihrem offiziell angekündigten Schwanengesang alle vertrauten Attribute; heraus gekommen ist einmal mehr ein quicklebendiger Cocktail aus nordischen Folkmelodien und unaufgeregtem Stahl, der – wie schon angedeutet – eine eigenwillige Note bereit hält: Mathias Blad’s natürlicher, ja manchmal auch operettenhafter Gesang stünde einer Lagerfeuerrunde beim Mittsommerfest fast noch besser zu Gesicht, als dem Strom unterstützen Falken-Sound. Apropos. Das vierte Stück ("Bland Sump Och Dy") ist samt seinem mittelalterlichen Charme passenderweise auf Schwedisch gesungen.

Höchst harmonisch und technisch einwandfrei arrangierte Songs wie "Fool’s Crusade", "In Regal Attire" oder "Testify" strahlen fast ausschließlich positiven Charakter und eine Art Heimeligkeit aus, keine Frage, am Ende der Geschichte wird halt nur sich jene offene Klientel angesprochen fühlen, die dem entfesselten „Ulme-Metal“ seit jeher viel abgewinnt. Soilde 6,5 Punkte für die scheidenden Falkner.

Trackliste
  1. Kings And Queens
  2. Desert Dreams
  3. Redeem And Repent
  4. Bland Sump Och Dy
  5. Fool’s Crusade
  6. Garnets And A Gilded Rose
  7. In Regal Attire
  1. Rejoice The Adorned
  2. Testify
  3. Thrust The Dagger Deep
  4. Rapture
  5. 12. The Cauldron (Digipak Bonus Track)
  6. 13. Portals Of Light (Acoustic Version – Digipak Bonus Track)
  7. 14. Long Gone By (Acoustic Version – Digipak Bonus Track)
Mehr von Falconer
Omnium Gatherum - May The Bridges We Burn Light The WayJacobs Moor - Anthems For The ApocalpyseCrypt Sermon - Saturnian AppendicesUlver - NeverlandHedonist - ScapulimancySleep Token - Even In ArcadiaAshes Of Ares - New MessiahsBiohazard - Divided We FallHarkon - Love And VoreMob Rules - Rise Of The Ruler
© DarkScene Metal Magazin