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6.5
Schon seit 1998 lärmen die Ludwigsburger von My Darkest Hate durch die Deutschen Lande. Auf ihrem sechsten Longplayer "Rust And Bones" kennen die Death Metaller wie zu erwarten keine Kompromisse in ihrer bewährten Ausrichtung und kommen während der Spielzeit von 38 Minuten bzw. in den zehn dargebotenen Stücken schnurstracks auf den Triggerpunkt. Prog-Verweigerer werden also bestens bedient.
Der Hang zum Doom war eigentlich bereits auf den früheren Releases ein Element, welches die Mannen um den tief "growlenden" Frontman Claudio Enzler neben den groovigen und voran treibenden Rhythmen zu implementieren wussten, so passiert dies natürlich auch in Gegenwart von "Rust And Bones" ("Our Legion, Our Pride" als typisches Beispiel). Herausstechen können auf der top produzierten Scheibe vor allem das auf Deutsch eingesungene "Flammenland", das auch in Sachen Tempo ziemlich ans Limit geht, wie auch das höchst eingängige "He Who Never Sleeps", für welches man niemand geringeren als Dave Ingram von den legendären Benediction (Chorus!) gewinnen konnte. Die latent apokalyptische Aura und die fokussiert Riff-bezogene Herangehensweise der Schwaben wird jetzt niemanden sonderlich überraschen. Wer übrigens die schwedische Kante bei My Darkest Hate vorzieht, sollte auf jeden Fall den "King Of Slaves" antesten - Amon Amarth lassen herzlich grüßen. Für eine Spitzennote fehlt mir auf volle Strecke gesehen dann doch der ein oder andere notwendige Kick im kompositorischen Kontext, wenngleich die Langrille als Gesamtpaket ihr Dienste deutlich erfüllt. Liebhaber von Bolt Thrower (eh klar!) und Lay Down Rotten sollten schließlich und endlich bei "Rust And Bones" auf ihre Kosten kommen. Trackliste
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Reviews
22.07.2004: At War (Review)26.11.2002: To Whom It May Concern (Review) 01.02.2002: Massive Brutality (Review) |
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