HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Mad Max
Stories Of Destiny

Review
Yoth Iria
Gone With The Devil

Review
Evergrey
Architects Of A New Weave

Review
Old Man's Child
Ill-Natured Spiritual Invasion

Review
Defacing God
Darkness Is My Crown
Upcoming Live
Keine Shows in naher Zukunft vorhanden...
Statistics
6979 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
My Tide - Impressions From A Dying World (CD)
Label: Endzeit Productions
VÖ: 2002
Homepage
Art: Review
DarkScene
7.0
My Tide aus Deutschland zelebrieren mit ihrem neusten Release einen schön düsteren und doch modernen Doom/Gothic Metal, in den man sich aber erst reinhören muß. Denn die Stücke wirken für mich beim ersten Hördurchgang noch etwas wirr, als hätte man hier versucht verschiedene Stile zu mischen, ohne aber daraus eine Einheit zu bilden. Nach mehrmaligem Hören klärt sich das Bild allerdings ein wenig und die Musik fließt in dieser Verwirrung dahin, geht gut ins Ohr und bietet mit interessanten Experimenten und einigen modernen Elementen eine gute Soundmischung. Schon alleine beim ersten Song "Sweet Spring" bekommt der Hörer diese Mischung voll und ganz zu spüren: Doomige Gitarren und finsterer Gesang prallen auf sehr moderne Breaks... Ein eigenwilliges Stück Musik, das man hier zu Tage bringt! Auch „Winter Deity“ zeigt diese eigene Stimmung mit einem Keyboardintro und fast schon an New Metal anmutende Riffs... Und doch bleibt die Musik eher im Doom/Gothic Bereich... Wie ich schon am Anfang sagte, die Mischung ist zuerst etwas verwirrend, doch hat man sich einmal daran gewöhnt, dann kommt der Sound wirklich gut an!

Bombastische Stimmung kommt beim Song "Sometimes" auf, der mit Keyboards und Clear Vocals aus der Reihe fällt und mich (man möge es mir verzeihen) ein wenig an die Landsmänner Mirror Of Deception erinnert. My Tide schaffen es auf jeden Fall ihren Songs eine schön düstere Atmosphäre zu verpassen und können mich vor allem mit ihren etwas schnelleren und eingängigeren Songs wie "Cold Suppress" beeindrucken.... Auch wenn hier die gekrächzte Stimme so gar nicht reinpasst. Schöne Gitarrenmelodien, doomige, elektronische und auch mal moderne Passagen und gelungene Kompositionen (wie "Dead Man’s Dream" – Anspieltipp der ein wenig die alten Crematory Zeiten wieder aufleben lässt) machen aus dem Album einen wahren Geheimtipp! Schön und ausbaufähig!
Trackliste
  1. Sweet Spring
  2. Winter Deity
  3. Sometimes
  4. Cold Suppress
  1. Dead Man's Dream
  2. I Don't Care
  3. Desert
  4. I Regret
Mad Max - Stories Of DestinyYoth Iria - Gone With The DevilEvergrey - Architects Of A New WeaveOld Man's Child - Ill-Natured Spiritual InvasionDefacing God - Darkness Is My CrownWolverine - Anomalies Five Finger Death Punch - LegacyDeath Dealer - Reign Of SteelAudrey Horne - AchillesNorth Sea Echoes - How To Cast A Shadow
© DarkScene Metal Magazin