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Cover  
Wolverine - Anomalies (CD)
Label: Music Theories
VÖ: 06.02.2026
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Art: Review
Werner
Werner
(1365 Reviews)
7.0
Wer mit den Schweden Wolverine irgendwann näher in Kontakt kam, weiß quasi in "Null Komma Josef", dass sich in deren Repertoire keine Kickstartsongs befinden, sondern stattdessen fast ausnahmslos tiefgehend-progressive Slowgrower an der Tagesordnung stehen. Apropos Gemächlichkeit. Bei einer Release Abstinenz von zehn Jahren könnte man darüber hinaus schon von einem klassischen Comeback sprechen, wäre da nicht die E.P. "A Darkened Sun" vor fünf Jahren erschienen.

Auf dem mittlerweile sechsten Longplayer tummeln sich die meisten Tracks erwartungsgemäß zwischen fünf und acht Minuten Spielzeit, wobei dank der obligatorisch-löblichen Vielseitigkeit nie der Eindruck entsteht, dass die Band aus dem kleinen Städtchen Söderhamn sich zu sehr in ihren Arrangements verstrickt. Moderne und sensitive Soundelemente (sprich forcierter Einsatz von Keyboards) bilden neben dem Einsatz von E-Gitarren, Bass und Drums eine überaus gekonnte Fusion, einer von mehreren Gründen, weshalb sich ein poppiger Teint durch das komplette Werk zieht. Dreh- und Angelpunkt bleibt auch weiterhin die einprägsam/zerbrechliche Stimme von Bandgründer Stefan Zell, der ein mal mehr in die Tiefen der menschlichen Seele blicken lässt.

Am Ende der musikalischen Reise ist dem Rezensenten "Anomalies" ehrlich gesagt eine Schippe zu verhalten und zu melancholisch ausgefallen, aber keine Sorge, das soll der engeren Interessensgemeinschaft (vor allem Liebhaber von Pain Of Salvation, Riverside oder Subsignal) keinen Dämpfer geben. Indes: Meine persönlich-wärmste Empfehlung bleibt weiterhin die erste Begegnung namens "Communication Lost" aus dem Jahre 2011.

Trackliste
  1. A Sudden Demise
  2. My Solitary Foe
  3. Circuits
  4. Nightfall
  5. This World And All Its Dazzling Lights
  1. Automaton
  2. A Perfect Alignment
  3. Losing Game
  4. Scarlet Tide
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