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Cover  
Devin Townsend Project - Ki (CD)
Label: Inside Out
VÖ: 22.05.2009
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3220 Reviews)
6.5
Heavy „the mad one“ Devy, der verrückte Kanadier mit der großen Kompetenz, dem weiten Horizont und den tausend Ideen ist zurück. Diesmal mit seinem neuen Baby "Ki", das genau so schlicht verpackt ist, wie es sein Inhalt verlangt. Devin ist weit weg vom durchdachten Chaos mancher seiner Soloausflüge, weit entfernt von organisierten Lärm einer Institution wie Strapping Young Lad und auch fernab aller bombastischen Opulenz großartiger Werke wie "Ocean Machine" oder "Terria".
"Ki" ist chillig, melancholisch und verdammt ruhig. Zwar erkennt man immer wieder die typische Downsend’sche Handschrift und produktionstechnische Überklasse, wüsste man es aber nicht besser, tät man aber wohl nicht viel darauf setzen, dass dieses entspannte Album aus der Feder des Ausnahmemusikers stammt. "Ki" ist nahezu völliges Neuland im üppigen Devin’schen Sounddschungel. So ruhig, so behutsam und so andächtig hat der Bursche noch auf keinem Album geklungen. Statt Lärm und bombastischem Wahnsinn regiert die massive Ambient Keule! Verträumte Breitwandkunst, teils spartanisch, teils durchdacht vielschichtig interpretiert, manchmal rockig, manchmal jazzig, teils proggig und stellenweise fast schon schläfrig und verträumt kommt "Ki" trotz großartiger Momente allerdings nur sehr schwer in die Gänge und das liegt nicht nur daran, dass es sehr ruhig und behutsam klingt, sondern dass manchmal ein wenig zu sehr die chillige Lethargie regiert.
Das tut der Klasse und der absolut Dichte und Massivität von Nummern wie dem genial wachsenden Opener "A Monday", dem schizophrenen Death Metal Akustik Meditationsbrocken "Coast", dem tollen Titeltrack oder der Pink Floyd Hommage "Terminal" zwar keinen Abbruch, erschwer die gesamte Reise am Stück durchgeführt aber doch vehement.

"Ki" ist sicher eines der gewöhnungsbedürftigsten, der wenigst rockigen und auch der stimmungstechnisch am schwersten zu verdauenden Alben, die Devin Townsend bislang kreiert hat. Verdammt hypnotisch, verdammt intensiv und abermals verdammt grandios produziert ist dieses eigenwillige und vor allem unterm Kopfhörer sehr intensive Stück Ambient Musik aber allemal und wer Lust hat mit Heavy Devy mal so richtig abzuspacen und auf einen Kreuzzug durch seine surrealen Traumwelten zu gehen, der ist hier genau richtig.
Auch wenn einige der dreizehn zum Teil doch sehr (er)müden(den) Songs durchaus noch einen wenig (sehr viel mehr) Punch vertragen hätten um der immer wieder eintretenden Langeweile abzuschwören.
Aber das kann Devin ja auf den drein folgenden Teilens des Projektes verwirklichen…

Trackliste
  1. A Monday
  2. Coast
  3. Disruptr
  4. Gato
  5. Terminal
  6. Heaven Send
  7. Ain't Never Gonna Win
  1. Winter
  2. Trainfire
  3. Lady Helen
  4. Ki
  5. Quiet Riot
  6. Demon League
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