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Cover  
Rob Zombie - The Great Satan (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 06.03.2026
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3226 Reviews)
7.5
Nach dem Ende der großartigen White Zombie hat Rob Zombie vor Kreativität und Klasse geradeso gesprudelt und beinahe alles, was der coole Zottelbär in den 90er Jahren und frühen 00er Jahren angepackt hat war cool, stylisch und trotz oder gerade wegen manchem B-Picture-touch in Bild und Ton einfach saugeil. Rob Zombie war Popkultur und das zurecht und sowohl seine skurrilen, aber letztlich auch kultigen ersten Thrash-Filme, wie auch der gelungene High End-"Halloween" Kinoausflug, aber in erster Linie seine ersten Platten, waren und sind genial.

Besser und treffsicherer haben nur wenige Alben geklungen und "Hellbilly Deluxe" und "The Sinister Urge" sind und bleiben auf Ewig der Inbegriff moderner Industrial Metal Groove Monster mit der so unverkennbaren US-Coolness des Zombie’s in all seiner feudalen, brachialen Pracht.
Sexy, grausam, hart, hitverdächtig und opulent
.

Der Superlativ war natürlich gestern. Rob Zombie ist zwar immer noch eine große Nummer, ein kreativer Überflug ist ihm aber schon länger nicht mehr gelungen. "The Great Satan" wird daran auch nicht alles ändern, wirkt aber zumindest wie ein Schritt in die richtige Richtung. Die Scheibe überzeugt mit Grindhouse-Optik und bahnt sich zweifellos von Beginn an sehr heavy und mit einigen coolen Riffs von Heimkehrer Mike Riggs, der bekanntlich auf den ersten beiden Meisterwerken mitwirkte, ihren Weg. Der richtig treffsichere Song mit Killerrefrain sticht aus dem betont harten Sound zwar nicht heraus, "FTW 84", "Tarantula" sind aber brachiale, hoch aggressive Einstiegswatschn, mit denen man früh seinen Frieden finden kann. Da bleibt zwar nicht groß was hängen, es erinnert aber zumindest an die hochpotente Frühphase.
Auch die potentielle Hitsingle "I’m A Rockn N Roller" macht trotz banalem Chorus spätestens beim groovigen FInale Laune. "Heathen Days", das Hook-Gemetzel "Out Of Sight", das zugegeben klasse doomende "The Devilman", der punkige "Black Scorpion" und das richtig fette "Black Rat coffin" setzen dann weitere kleine Highlights. Darüber dass die Hitmaschine des Zottelbären längst nicht mehr so gut geölt ist wie in seiner Blüte, können sie zwar nicht hinwegtäuschen, der Knalleffekt ist aber unumstritten.

Ein Kollege hat zynisch aber treffsicher beschrieben, dass Wednesay 13 zuletzt vielleicht die größeren Partyhits als Rob Zombie veröffentlicht hat, während Marilyn Manson in meinen Augen mit seinen letzten beiden feudalen Meisterwerken sowieso zu einer ungeahnt großartigen Spätreife und Eleganz gefunden hat, ohne dabei sein Vermächtnis zu verleugnen. Das kann man so stehen lassen, ohne den Zombie aber gleich zu Grabe zu tragen.
Tot klingt nämlich anders!
Vielleicht geht’s ja wieder aufwärts. Das achte Rob Zombie-Album ist zumindest mal ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Es ist düsterer, kompakter und vielleicht aggressiver, als die zum Teil überbordenden Trips der letzten Jahre und mundet weitgehend gut
.



"The Great Satan" orientiert sich zweifellos am Frühwerk, reduziert die wirren Sequenzen und setzt mehr auf kompakte Songs, als auf hyperaktive Eskapaden. Rob Zombie bleiben zwar auf gesamter Albumlänge trotz guter Momente und der gewohnt rotzig coolen Aura sparsam spektakulär und äußerst selten ganz groß hitverdächtig, die kompakt aufspielende Band um Heimkehrer Mike Riggs macht den erdrückenden Zombie-Soundwall aber jedenfalls griffiger als zuletzt.

Die Tage, in denen der Zombie-Grindhouse-Industrial-Metal mit einer allumfassenden Klanggewalt und makellosen Hitsicherheit-deluxe aus den Boxen rauschte um Popkultur zu schreiben, sind vorbei.
Wir glauben aber weiter ans Böse und bleiben Rob Zombie weiter treu, denn "The Great Satan" lässt das opulente Arena-Flair früher Tage zumindest wieder erahnen, drückt mit brtualen Soundwänden direkt und brachial in die Fresse und verspricht in seiner unverkennbaren Coolnes in jedem Fall weitere Besserung.



Trackliste
  1. F.T.W. 84
  2. Tarantula
  3. (I’m a) Rock “N” Roller
  4. Who Am I?
  5. Black Rat Coffin
  6. Sir Lord Acid Wolfman
  7. Punks And Demons
  1. The Devilman
  2. Out Of Sight
  3. Revolution Motherfuckers
  4. Welcome To The Electric Age
  5. The Black Scorpion
  6. Unclean Animals
  7. Grave Disconten
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