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Cover  
Ruthless - Curse Of The Beast (CD)
Label: Fireflash Records
VÖ: 17.07.2026
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Art: Review
TobSta
TobSta
(158 Reviews)
8.0
Als ich Anfang 2024 "The Fallen" von RUTHLESS besprechen durfte und Sänger Sammy DeJohn zum Interview traf, wurde schnell deutlich, warum die Kalifornier seit Jahrzehnten einen hervorragenden Ruf in der traditionellen Metal-Szene genießen. Die Band blieb ihrem Stil stets treu, ohne dabei altbacken zu klingen. Damals attestierte ich RUTHLESS eine starke Rückkehr mit allen Trademarks, die Fans an der Band lieben: knackige Riffs, die markante Reibeisenstimme von Sammy DeJohn, starke Gitarrenarbeit und jede Menge Heavy-Metal-Herzblut. Entsprechend gespannt war ich, als nun mit "Curse Of The Beast" der Nachfolger auf meinem Schreibtisch landete.

Nach dem starken Vorgänger melden sich RUTHLESS mit zwölf neuen Songs zurück, die erneut ganz im Zeichen klassischen Heavy Metals stehen. "Curse Of The Beast" erscheint am 17. Juli 2026 über FIREFLASH RECORDS und setzt die Tradition fort, die die Band bereits seit den frühen 1980er-Jahren pflegt. Erhältlich sein wird das Album als CD im Jewelcase sowie auf „bestialisch“ rotem Vinyl, das auf 500 Exemplare limitiert ist.

RUTHLESS - "Curse Of The Beast" (official lyric video)



Personell bleibt bei RUTHLESS alles beim Alten. Sammy DeJohn führt die Truppe weiterhin mit seiner unverwechselbaren Reibeisenstimme an, unterstützt von den Gitarristen Glen Paul und David Servantez, Bassist Sandy K. Vasquez sowie Schlagzeuger Joseph Aghassi. Produziert, gemischt und gemastert wurde "Curse Of The Beast" gemeinsam mit Ron Sandoval, der unter anderem bereits mit KERRY KING gearbeitet hat. Laut Sammy DeJohn warten auf die Fans einige Überraschungen und ein Album, das „alles wegfegen“ soll. Nach der erfolgreichen Europatour mit JAG PANZER und weiteren anstehenden Shows, unter anderem beim HEADBANGERS OPEN AIR, dürfte jedenfalls genügend Rückenwind vorhanden sein. Schauen wir also einmal, ob die Bestie ihrem Fluch gerecht wird.

Nach dem Intro "The Blood Moon" zeigen die US-Metaller mit dem sägenden Titeltrack "Curse Of The Beast", dem Highspeed-Banger "Raging Violence" und dem dick stampfenden "Berserker", wo der Frosch die Locken hat – Valhalla awaits! Wem tierisch gute Screams gefallen, der wird die Eröffnung von "Suffocating Fear" lieben. Das Lied selbst versprüht deutliche IRON MAIDEN-Vibes und geht kompromisslos nach vorne. An die Wand gedrückt wird man auch von "Blood Coalition", bei dem vor allem das derbe „Bloooooooooood Coalition“ hängen bleibt, das Sammy DeJohn mit voller Wucht aus seiner Kehle presst.

Kein IRON MAIDEN-Cover ist "Sign Of The Cross", die schnelle und knackige Nummer verfügt aber über spürbare NWOBHM-Anteile. Ein starkes Drum-Intro tischen RUTHLESS anschließend in "Prophecy Of Chaos" auf, einem rohen Stück Heavy Metal ganz im gewohnten Stahlfluss der Truppe. "Killed By Fate" verwöhnt mit grandiosem Guitarplay, während "On Sands Of Hell" und "Hallowed Ground" mit schwerem Groove punkten. Im finalen "Metal Gods" heben wir schließlich das Glas, feiern die Szene, das knackige neue Album von RUTHLESS und lassen den lieben Gott einen guten Mann sein – wichtig sind ohnehin nur die „Metal Gods“.

RUTHLESS bleiben sich auch auf "Curse Of The Beast" treu und liefern genau das ab, was Fans der Band seit Jahrzehnten schätzen: klassischen Heavy Metal mit scharfen Riffs, starken Melodien, jeder Menge Spielfreude und der unverwechselbaren Reibeisenstimme von Sammy DeJohn. Die Einflüsse von JUDAS PRIEST, ACCEPT, IRON MAIDEN und der gesamten NWOBHM sind jederzeit hörbar, ohne dass RUTHLESS dabei wie eine bloße Kopie ihrer Helden wirken. Stattdessen verbinden die Kalifornier ihre Wurzeln mit ausreichend eigener Handschrift und sorgen dafür, dass ihr Heavy Metal auch 2026 frisch, energiegeladen und verdammt ehrlich aus den Boxen knallt.

Wer schon mit The Fallen seine Freude hatte, kann bei "Curse Of The Beast" bedenkenlos zugreifen. Ein starkes Album für Freunde traditionellen Stahls, die ihre Musik lieber mit ehrlichem Schweiß, Lederjacke und erhobener Faust genießen als mit irgendwelchen Trends. Metal up your ass!
Trackliste
  1. The Blood Moon
  2. Curse Of The Beast
  3. Raging Violence
  4. Berserker
  5. Suffocating Fear
  6. Blood Coalition
  1. Sign Of The Cross
  2. Prophecy Of Chaos
  3. Killed By Fate
  4. On Sands Of Hell
  5. Hallowed Ground
  6. Metal Gods
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