HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Yoth Iria
Gone With The Devil

Review
Evergrey
Architects Of A New Weave

Review
Old Man's Child
Ill-Natured Spiritual Invasion

Review
Defacing God
Darkness Is My Crown

Review
Wolverine
Anomalies
Upcoming Live
Spital am Semmering 
Statistics
6978 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Mob Rules - Among The Gods (CD)
Label: SPV
VÖ: 17.05.2004
Homepage | MySpace | Facebook
Art: Review
Werner
Werner
(1360 Reviews)
7.5
Beinahe “still-klamm-heimlich“ (so widersprüchlich das klingen mag) mauserten sich Mob Rules zu einem etablierten Melodic-Metal Act Germany's. Und das hat seine Gründe: Keine radikalen Besetzungsrochaden, wirtschaftlich sich immer nach der Decke streckend und eine schöne Kontinuität aufweisend: vier Alben innerhalb von fünf Jahren und genug Bühnenpräsenz mit Größen wie Savatage, Helloween, Rage oder Symphony X. Also auch außerhalb des Probelokals gute Erfahrung und Inspirationen für "Among The Gods", dem vierten Streich.

Eines ist klar: Mob Rules sind vom typischen German-Melodic Metal-Basisyndrom a la "Keeper Of The Seven Keys" et "Livin' In Hystiria" keineswegs unberührt, doch machen sie ihre Sache wirklich vorzüglich, lassen den Kinderliedfaktor des öfteren unter Verschluß und bringen auf diesem Terrain ebenso die nötge Portion Eigenständigkeit mit. Hervorzuheben wären der düstere, mit sakralen Chören angeflutete Opener "Black Rain", das rockige "Invitation Time" oder "Ship Of Fools" und "Arabia", die unter anderem wegen ihrer Hammondorgelparts an die klassischen 70er Bands a la Rainbow erinnern. Als wahres Highlight enttarnt sich allerdings das bombastische, an spätere Savatgae angelehnte Herzstück, bei dem auch Masterplan Chef Rolando Grapow ein paar Licks beisteuerte und Consortium Project Vokalist Ian Parry zum Chorgesang eingeladen wurde. Hierzu gibt Mob Rules Frontmann Klaus Dirks Auskunft über die eigenwohltätigen Zwecke der katholischen Kirche im Mittelalter - jaja, unter Metallern immer wieder ein gefragtes Thema.

Und der Rest? Wie schon besprochen, traditioneller, nicht immer umwerfender Deutschstahl, der vermutlich dem Geschmack des Stratogammaween Konsumentenkreis entsprechen müsste. So lasset uns zusammenfassen: Mob Rules konnten sich auf "Among The Gods" kompositorisch erneut Stück steigern, bieten teils wirklich hochklassige Kost und haben sowas wie Aufmerksamkeit verdient. Daher eine Sieben+
Trackliste
  1. Black Rain
  2. Hydrophobia
  3. Invitation Time
  4. The Miracle Dancer
  5. Among The Gods
  1. New World Symphony
  2. Ship Of Fools
  3. Seven Seas
  4. Meet You In Heaven
  5. Arabia
Mehr von Mob Rules
Yoth Iria - Gone With The DevilEvergrey - Architects Of A New WeaveOld Man's Child - Ill-Natured Spiritual InvasionDefacing God - Darkness Is My CrownWolverine - Anomalies Five Finger Death Punch - LegacyDeath Dealer - Reign Of SteelAudrey Horne - AchillesNorth Sea Echoes - How To Cast A ShadowIgnition - All Will Die
© DarkScene Metal Magazin