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Cover  
Agathodaimon - Serpent’s Embrace (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 21.06.2004
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Art: Review
DarkScene
7.0
Ich geb’s ja zu, anfangs war ich schon relativ skeptisch als ich diese Promo CD bekam. Sowohl die Schubladisierung dieser deutschen Band in die Black Metal Kiste, als auch die Unkenntnis der drei Vorgängeralben waren nicht unbedingt die idealen Vorrausetzungen für ein Review. Doch spätestens nach 2 min. des Lauschens stellte sich der 1. AHA-Effekt ein. Midtempo Powerriffing (die Vergleiche zu Soilwork sind gar nicht mal so abwegig), ein kleiner Akustik Zwischenpart, all das macht den Opener „Cellos For The Insatiable“ durchaus hörenswert. Weiter geht’s mit dem Titeltrack, einem flotten, mit diversen elektronischen Effekten unterlegten Gothic-Rocker (ja genau nix Black und so).
Doch damit nicht genug, weitere Highlights dieser schmackhaften Veröffentlichung sind:
- Das mit einem geilen Powermetal kompatiblen Riff unterlegte „Light Reborn“, welches vor allem durch den Ohrwurm-Refrain (hier fallen erstmals die clean eingesungenen Vocals auf) besticht.
- Die radiotaugliche Ballade „Solitude“ (interpretiert von einer Lady namens Ophelia), die unterlegt mit leichtem Trip-Hop Beat ohne jede Gitarrenarbeit auskommt.
- Das durch Death-Growls aufgewertete „Limbs of a Star“, hier werden die Blackmetal-Roots des Quintetts noch am augenscheinlichsten
- „The Darkness Inside“ ein Soilwork inspirierter Gothic Rocker (coole Mischung nicht)
- Der Schlusstrack „Feelings“, ein atmosphärischer Midtempostampfer, der mit einem Killerrefrain und - abermals - eingestreuten cleanen Vocals überzeugt.

Die fanatische Blackmetal Gemeinde wird die Band für diesen Release abgrundtief hassen und Ihnen ewiges Schmoren im Fegefeuer wünschen, tolerante Zeitgenossen, die mit den noch ansatzweise vorhandenen, genreüblichen Gewürzen (sowohl die Vocals, als auch die Musik betreffend) durchaus gut leben können, bekommen jedoch ein bekömmliches, abwechslungsreiches Menü kredenzt.
Mahlzeit !
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