HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Yoth Iria
Gone With The Devil

Review
Evergrey
Architects Of A New Weave

Review
Old Man's Child
Ill-Natured Spiritual Invasion

Review
Defacing God
Darkness Is My Crown

Review
Wolverine
Anomalies
Upcoming Live
Spital am Semmering 
Statistics
6978 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Kampfar - Heimgang (CD)
Label: Napalm Records
VÖ: 26.09.2008
Homepage | MySpace
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3237 Reviews)
6.5
Sehr schwarz, humorlos und unglaublich kalt ist sie, die Atmosphäre, die Kampfar auf ihrem vierten Album "Heimgang" verbreiten. Aggressiv, unterkühlt und doch melodisch gehen die kultigen Norweger zu Werke um schwarzmetallisch orientierten Dauerfackelträgern die ein oder andere hymnische Stunde am anstehenden Winterlagerfeuer zu bescheren. "Heimgang" klingt absolut authentisch und glaubwürdig. Aufgesetzter Pathos ist ebenso wenig auszumachen wie kitschige Soundcollagen oder fröhlich trendorientierte Melodien. Brachialer Black Metal mit dezent erdiger Pagan Note ist es, der ein thematisch auf nordischer Mythologie basierendes, und sehr roh und bodenständiges Album ausmacht, das nordische Stimmung ebenso unverkennbar übermittelt, wie auch die Tatsache, dass hier keine musikalischen Virtuosen am Start sind. Das tut hier aber auch gar nicht Not. Die ein oder andere typische Gitarrenharmonie setzt ohne Frage Akzente, kann die dominante Erdigkeit und ungeschliffene Struktur des Gesamtsound jedoch nur marginal erschüttern. Kampfar arbeiten nach alter Schule, agieren einmal mehr in ihrer Heimatsprache und augenscheinlich auf die kalten Jahreszeiten ausgerichtet. "Heimgang" klingt hemmungslos, ungeschliffen, roh und lärmt ohne Rücksicht auf Trends und Zeit. So scheren sich die durchaus glaubwürdigen Norweger bei schnellen Hämmern wie "Vansinn" oder "Antvort" ebenso wenig um gängige Kulturen, wie bei hymnischen Schwarzwurzeln der Marke "Inferno" oder einer effektiv altmodischen Midtempohymne Marke "Dodens Vee".

Genial, herausragend oder gar künstlerisch wertvoll ist hier natürlich absolut gar nix. Fans der Band wird das aber wohl egal sein, wie die – sagen wir mal – authentisch und sehr old-schoolige Produktion und die völlige Ignoranz jeglicher modernen Einflüsse und Trends.
Der nächste Winter kommt bestimmt, und viel kälter und unlustiger als dieses höllisch nordische Album kann er wohl kaum werden !

"Inferno"
Trackliste
  1. Vantro
  2. Inferno
  3. Dødens Vee
  4. Skogens Dyp
  5. Antvort
  1. Vansinn
  2. Mareham
  3. Feigdarvarsel
  4. Vettekult
  5. Vandring
Mehr von Kampfar
Yoth Iria - Gone With The DevilEvergrey - Architects Of A New WeaveOld Man's Child - Ill-Natured Spiritual InvasionDefacing God - Darkness Is My CrownWolverine - Anomalies Five Finger Death Punch - LegacyDeath Dealer - Reign Of SteelAudrey Horne - AchillesNorth Sea Echoes - How To Cast A ShadowIgnition - All Will Die
© DarkScene Metal Magazin