HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Course Of Fate
Behind The Eclipse

Review
Lynch Mob
The Final Ride (Live)

Live
10.06.2026
Domine
Münsterplatz Freiburg, Freiburg

Review
Spell
Wretched Heart

Review
Threat Signal
Revelations
Upcoming Live
Graz 
Linz 
Statistics
6955 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Frames - In Via (CD)
Label: SPV
VÖ: 20.04.2012
MySpace
Art: Review
Werner
Werner
(1350 Reviews)
8.0
Und wieder eine Band, die sich voller Inbrunst dem New Art / Post Rock Genre verschrieben hat. Frames aus Hannover sind nicht gänzlich neue Gesichter, denn via "Mosaik" wurde bereits vor zwei Jahren das Fundament in Sachen Tonträger errichtet, auf dem der Zweitling "In Via" bauen soll, um weitere Hörerschichten zu erreichen.

Als Hauptreferenzen müssen die deutlich bekannteren Landsmänner von Long Distance Calling und die Schweizer Leech notiert werden, unter anderem deshalb, weil auch das norddeutsche Quartett sein Liedgut ohne Gesang aufblühen und richtig gehend fließen lässt. Lediglich die gesprochenen Heinrich Hesse Zitate aus "Stufen" in "Entrance" und "Coda" sind Textstücke, die jedoch wunderbar zur Musik passen. Den Hit gibt’s auf "In Via" sowieso nicht, vielmehr laden diese schmeichelnden Klänge den Hörer ein, sich von ihnen verführen zu lassen. Herzerwärmende Klangkaskaden und drückend bis getragene Strompassagen sorgen für die nötige Dosis Gänsehautstarre, ehe man sich irgendwann im Raum und Zeitgefühl zu verlieren glaubt. Mit Ambiente artigen Zwischenspielen wurde der Stoff von Frames zudem auf besonders galante Art verfeinert, wo sich der Genußspecht in Pink Floyd‘schen Gedächtnishalden gerade zu verhaftet fühlen darf. Die ganz pointierten, tief gehenden Momente so wie die wieder kehrenden Kribbeleffekte sind es im letztlich, die den Hörer dazu bewegen, sich in das Album allmählich zu verlieben.

Neu oder innovativ ist diese Darbietung keineswegs, aber mit viel Hingabe und Fingerspitzengefühl ist sie allemal entstanden. Und genau das ist die Quintessenz, die den Reiz von solch Exponaten ausmacht. Die Zeiten, in denen Instrumentalalben fast ausschließlich für Musiker ein ohrales Festmahl waren, scheinen wohl endgültig vorbei zu sein.

Trackliste
  1. Entrance
  2. Departure
  3. Enconter
  4. Calm Wisdom
  5. Stir
  1. Reflections
  2. Eris
  3. Don't Stay Here
  4. End Of A Decade
  5. Coda
Course Of Fate - Behind The EclipseLynch Mob - The Final Ride (Live)Spell - Wretched HeartThreat Signal - RevelationsFrontline - RebirthStormkeep - The Nocturnes Of IswylmShinedown - EI8HTThe 69 Eyes - I Survive (EP)Confess - MetalmorphosisVomitory - In Death Throes
© DarkScene Metal Magazin