HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Course Of Fate
Behind The Eclipse

Review
Lynch Mob
The Final Ride (Live)

Live
10.06.2026
Domine
Münsterplatz Freiburg, Freiburg

Review
Spell
Wretched Heart

Review
Threat Signal
Revelations
Upcoming Live
Graz 
Linz 
Statistics
6955 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Scelerata - The Sniper (CD)
Label: Nightmare Records
VÖ: 06.11.2012
Homepage | MySpace | Facebook
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3234 Reviews)
7.5
Nachdem Scelerata in ihrer Heimat mit den beiden Alben "Darkness & Light" und " Skeletons Domination" bereits mächtig Staub aufwirbeln und große Erfolge feiern durften, sollte das dritte Album der Band aus Brasilien den Fuß der Amazonas Power Metaller auch in die Wälder Europas bringen. Vom räudigen "Terminator-Joker-Eddie-Thrash"-Artwork beeinflusst, überraschen mich die Töne von Scelerata. Nicht nur das Namedropping und die protzige Promoansage, dass sowohl Andi Deris, wie auch Paul DiAnno Gastauftritte und Songwriting credits für "The Sniper" am Buckel haben, lässt einen aufhorchen. In erste Linie ist es die erfreuliche Tatsache, dass hier nicht so hemmungslos gerümpelt und schäbigst nach vorne gethrasht wird, wie es das Artwork vielleicht vermuten ließe. Hier wird dezent progressiver Melodic Power Metal fabriziert, der wirklich was kann und trotz seiner südländischen Herkunft nie und nimmer zu kitschig ist. Natürlich hat "The Sniper" seine verdächtigen hymnischen High-Speed Momente, gerade bei Songs wie "Welcome Home", "Breaking The Chains" oder "Unmasking Lies" zeigen Scelerata aber ihre internationale Klasse. Vor allem die schnellen Songs überzeugen immer mit guten Melodien, unaufdringlichen Refrains und neben teils thrashigen Gitarren auch mit einer total unplakativen 80er Jahre Note. "Rising Sun" ist eine schnelle Hymne mit Stil, "In My Blood" ist ein knackig kantiger Banger und auch wenn Scelerata auf Dauer vielleicht noch das nötige Charisma und der nötige Funken Genialität fehlen, um die Songs von "The Sniper" völlig trocken aus der unüberschaubaren Menge herauszuheben, kann und muss man ihrem dritten Album internationales Format und weitaus mehr anziehende Klasse, als vielen anderen Bands des Genres attestieren.

"The Sniper" ist hart, dezent progressiv und melodisch zugleich. Unaufdringlich, gut und von Charlie Bauernfeind selbstredend saftigst produziert. Kurzum: Scelerata haben einen wirklich gelungenen Spagat zwischen Avantasia, Angra, Edguy und Hammerfall fabriziert, den man sich ohne Probleme ins Haus zerren kann!

Trackliste
  1. Rising Sun
  2. In My Blood
  3. Road to Death
  4. Breaking the Chains
  5. Unmasking Lies
  6. Must Be Dreaming
  1. Drowned in Madness
  2. Welcome Home
  3. 'Til the Day We Die
  4. Money Painted Red
  5. The Sniper
Mehr von Scelerata
Reviews
03.04.2007: Darkness And Light (Review)
Course Of Fate - Behind The EclipseLynch Mob - The Final Ride (Live)Spell - Wretched HeartThreat Signal - RevelationsFrontline - RebirthStormkeep - The Nocturnes Of IswylmShinedown - EI8HTThe 69 Eyes - I Survive (EP)Confess - MetalmorphosisVomitory - In Death Throes
© DarkScene Metal Magazin