HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Yoth Iria
Gone With The Devil

Review
Evergrey
Architects Of A New Weave

Review
Old Man's Child
Ill-Natured Spiritual Invasion

Review
Defacing God
Darkness Is My Crown

Review
Wolverine
Anomalies
Upcoming Live
Spital am Semmering 
Statistics
6978 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Resurgency - No Worlds... Nor Gods Beyond (CD)
Label: FDA Rekotz
VÖ: 21.05.2017
Facebook
Art: Review
Werner
Werner
(1360 Reviews)
7.5
Wann FDA Rekotz im Süden - sprich am Backcover - prangt, ist zu 99% Todesmörtel der ganz brachialen Sorte drin. Das deutlichere Indiz ist wohl das wunderbare Artwork samt Schriftzug im Dan Seagrave-Style, bei dem das Feeling der frühen Neunziger Releases eben jener Gattung unüberwindbar scheint. Vom ersten Eindruck her würde man Amis vermuten, doch diese Mal dürfen wir unsere Fühler gar nach Griechenland ausfahren. Auch recht.

Das Quintett aus der Metropole Athen bedient sich wiederum der alten US - also Tampa/Florida Schule - Marke Deicide/Malevolent Creation/Incubus. Was so viel heißen soll, wie: zuhauf Blastbeats, endlos schrubbende Klampfen, kaum Verschnaufpausen, maximal derbe vox. Anachronistisch wäre die abwertende Umschreibung, nostalgisch die befürwortende. Mich zieht es zu letzterem, weil die Burschen von Resurgency ihren Stiefel ziemlich geil runter holzen und spielerisch nicht gerade schlecht bestückt sind. Keiner erwartet großartige Neuerungen im einem Genre, das in etwa den dritten Frühling erlebt, geht es ja viel mehr darum, das Beste aus den sich bietenden Möglichkeiten raus zu kitzeln. Wann das Gesamtpaket samt Attitüde stimmt wie bei "No Worlds... Nor Gods Beyond", der braucht nicht zwingend anders klingen.

Wer technisch versierten Death Metal braucht wie andere eine tägliche Portion umgewandeltes Vitamin D anhand natürlicher UV-Strahlen, sollte hier seine Lauscher kräftig hinhalten. Und selbst wenn es nicht ganz zum Titel feartured Album reicht: das Zweitwerk der Hellenen ist zumindest eine vernünftige Ergänzung innerhalb einer gepflegten Kollektion, in welcher Blut, Galle und Beuschel eine zentrale Rolle einnehmen.

Trackliste
  1. Thresholds Of Infinte Pain
  2. Progenitors Of Suffering
  3. No Worlds Nor Gods Beyond
  4. Upset Sun In Shades Deforms
  5. Celestial Commemoration
  1. Emancipation Of Knowledge
  2. Permutation Rites
  3. Through The Gate Inside Not
  4. Quartered Mental Existence
Yoth Iria - Gone With The DevilEvergrey - Architects Of A New WeaveOld Man's Child - Ill-Natured Spiritual InvasionDefacing God - Darkness Is My CrownWolverine - Anomalies Five Finger Death Punch - LegacyDeath Dealer - Reign Of SteelAudrey Horne - AchillesNorth Sea Echoes - How To Cast A ShadowIgnition - All Will Die
© DarkScene Metal Magazin