HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Live
20.04.2026
Machine Head
Tonhalle, München

Review
Konquest
Dark Waters

Interview
Konquest

Review
Fighter V
Deja Vu

Review
Crimson Glory
Chasing The Hydra
Upcoming Live
München 
Statistics
6929 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
The Hellacopters - Overdriver (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 31.01.2025
Homepage | Facebook
Art: Review
Werner
Werner
(1334 Reviews)
8.0
Es gibt wohl nur eine überschaubare Schar an neuzeitlichen Bands, die die Wurzeln und den Spirit des Rock ’n’ Roll derart gekonnt in die Gegenwart transportiert. Die 1994 von Ex-Entombed Drummer Nicke Anderson gegründeten Schweden stehen für die Essenz dessen, was etwa die Rolling Stones, The Free, Led Zeppelin (und wie sie noch alle heißen mögen ...) vor über fünfzig Jahren als vertonte Revolution dem Establishment vor den Latz knallten. Klar, die Zeiten haben sich mittlerweile massiv geändert, nämlich schon beinahe so, als dass rebellische Musik gewissermaßen in der Bürgermitte bzw. als Lifeestyle angekommen ist und vom ursprünglichen Dasein nur mehr als Randnotiz durchgeht.

Doch jetzt mal abgesehen von diesem geschichtlichen Exkurs der populären Musik: The Hellacopters zeigen auf ihrem neunten Studiolongplayer einmal mehr, dass man die Ursuppe dieser Kunstform auch heute noch unbeschwert, sexy und fantastisch umsetzen kann, obschon schon soooo viel gesagt wurde in dieser scheinbar unsterblichen Kunstrichtung. Die vier Musiker aus Stockholm leben also nicht nur das Rock 'n' Roll Prinzip, sie können auch richtig packende Songs schreiben, die den Swing, die Attitüde und die Leidenschaft wundervoll auf den berüchtigten Punkt bringen. Dazu gehören natürlich auch mehrstimmige Backgroundchöre, Percussions, Hammondorgel, Röhrenverstärker-Sounds und ein Frontman, der gleichermaßen Sanftheit in seinem ansonsten rauen Timbre zum Ausdruck bringt. Bandboss/Sänger/Gitarrist Nicke erinnert mich immer wieder an eine getarnte Mischung aus Blacky Lawless und Kevin Mark DuBrow.

Dem starken Vorgänger "Eyes Of Oblivion" steht meiner Meinung nach "Overdriver" in nichts nach. Das aktuelle Gute-Laune-Werk untermauert dafür umso mehr, dass man mit und neben Gluecifer, Turbonegro und The Backyard Babies im nordischen Glam/Sleaze/Rock'n'Roll Genre die Nase vorne hat. Wie also schon so oft bei The Hellacopters: sehr geschmeidig und schmissig, was am Ende steht!

Trackliste
  1. Token Apologies
  2. Don't Let Me Bring You Down
  3. (I Don't Wanna Be) Just A Memory
  4. Wrong Face On
  5. Soldier On
  6. Doomsday Dreamday
  1. Faraway Looks
  2. Coming Down
  3. Do You Feel Normal
  4. The Stench
  5. Leave A Mark
Mehr von The Hellacopters
Konquest - Dark WatersFighter V - Deja VuCrimson Glory - Chasing The HydraGodsnake - Inhale the NoiseMission In Black - Divinity Of LiesHell Boulevard - Made in HellLamb Of God - Into ObliveonMichael Sweet - The Master PlanThe Neptune Power Federation - Mondo TomorrowBattleroar - Petrichor
© DarkScene Metal Magazin