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Cover  
Fighter V - Deja Vu (CD)
Label: Frontiers Records
VÖ: 10.04.2026
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Art: Review
TobSta
TobSta
(144 Reviews)
7.0
FIGHTER V sind seit 2019 aktiv und mauserten sich zu einem der bekannteren Namen im europäischen Melodic Rock. Ihre Roots haben FIGHTER V im klassischen Hard- und Arena-Rock der 80er-Jahre – irgendwo zwischen WHITESNAKE, JOURNEY, SURVIVOR und BON JOVI. Die Schweizer setzen von Beginn an auf große Melodien, breite Hooks und genau jene stadiontaugliche Eingängigkeit, die dieses Genre ausmacht. Schon mit ihrem Debüt Fighter (2019), aufgenommen unter der Regie von Jona Tee (H.E.A.T), legte die Band ein starkes Fundament, während Heart Of The Young (2024) mit neuem Line-up rund um Sänger Emmo Acar die Marschrichtung weiter schärfte: klassischer FIGHTER V-Sound, aber mit frischem Selbstverständnis. Mit "Deja Vu" folgt nun der nächste Schritt hin zu einem größeren Label, denn erstmals erscheint ein Album über FRONTIERS RECORDS, womit FIGHTER V endgültig auf internationalem Parkett präsent sind. Inhaltlich und musikalisch bleibt man sich treu, setzt aber noch stärker auf Feinschliff, Atmosphäre und ein breiteres Klangspektrum.

Die Band selbst beschreibt den Entstehungsprozess so:
"Deja Vu" ist unser drittes Album, nach Fighter und Heart Of The Young. Es wurde 2025 im Schweizer Studio Little Creek aufgenommen, gemischt und gemastert und von Emmo Acar produziert.“

Ergänzend dazu wurde auch extern gearbeitet – etwa bei den Vocals mit Ronny Lang aka „The Voicefinder“ oder bei den Keyboards, die erneut von Victor Olsson stammen. Inhaltlich und stilistisch zeigt sich "Deja Vu" bewusst vielseitig:

„Das Album enthält – wie schon der Vorgänger – eine Vielzahl unterschiedlicher Stilrichtungen beeinflusst von unseren Idolen der 80er-Jahre zollen wir der Hochphase des Melodic Hard Rock/AOR Tribut.“

Gleichzeitig zieht sich ein klarer thematischer Faden durch das Werk, der sich im Titel widerspiegelt:

„Dieses klassische französische Zitat beschreibt Ereignisse, die wir kommen sehen, denen wir aber nicht entkommen können.“

FIGHTER V - "Raging Heartbeat" - Official Music Video



Damit ist die Richtung vorgegeben und wir starten in unsere Review mit "Raging Heartbeat", dem treibenden und stimmungsvollen Opener, auf den "Victory" folgt, ein „Woohoooo“-Mitsing-Track mit 80er-Hard-Rock-Vibes, und "Made For A Heartache", der in die gleiche Richtung geht. An dritter Stelle auf der Tracklist haben FIGHTER V die ruhigere Softrock-Radio-Nummer "Foolish Heart" gesetzt.

FIGHTER V - "Victory" - Official Music Video



"Deja Vu" liefert ein tolles Gitarrensolo, ist der bis hierhin fetzigste Song des Albums – was aber nicht ganz so schwer ist, denn der richtige Druck fehlt mir noch. "Stand By Your Side", "All Your Love" und das mit coolen Synthies angereicherte "Hold The Time" halten den Drive des Albums aufrecht, ohne nach unten oder oben auszubrechen. Auch das softe "For All This Time" reißt mich nicht aus dem Sessel – sorgt aber für eine angenehme Easy-Listening-Atmosphäre. "Break Those Limits" ist mehr nach meinem Geschmack, hier gehen die Jungs straight nach vorne, animieren zum Mitrocken und kommen dem, was SURVIVOR oder BON JOVI zur Prime Time machten, näher. "Victim Of Changes" ist das Finale – keine Überraschungen, keine Experimente, stabiler Melo-Rock nach Art des Hauses beendet die Scheibe.

FIGHTER V bringen mit "Deja Vu" genau das, was man anhand der Vorab-Singles erwarten durfte: eine sauber produzierte Melodic-Rock-Platte, die ihre Stärken klar in eingängigen Hooks, positiven Vibes und dieser typischen 80s-Attitüde hat. Gerade Songs wie "Raging Heartbeat" und "Victory" stehen dabei sinnbildlich für die inhaltliche Ausrichtung des Albums – Selbstbestimmung, inneres Feuer und der Wille, den eigenen Weg zu gehen, verpackt in leicht zugängliche, mitsingbare Hymnen. Musikalisch bleibt man dabei konsequent auf Kurs, ohne große Risiken einzugehen. Vieles bewegt sich im angenehmen Easy-Listening-Bereich, was die Platte durchgehend rund und zugänglich macht, ihr aber stellenweise auch etwas an Druck und Ecken nimmt.

Erst gegen Ende, wenn "Break Those Limits" mehr Zug nach vorne entwickelt, blitzt das Potenzial deutlicher auf. "Deja Vu" ist somit kein Album für große Überraschungen, sondern eines, das genau weiß, was es sein will: melodischer, stadiontauglicher Rock mit klarer Botschaft und viel Herz. Wer auf Bands wie SURVIVOR oder BON JOVI steht, bekommt hier solides Material, das vor allem durch seine positive Grundstimmung und Eingängigkeit punktet.
Trackliste
  1. Raging Heartbeat
  2. Victory
  3. Made For A Heartache
  4. Foolish Heart
  5. Deja Vu
  6. Stand By Your Side
  1. All Your Love
  2. Hold The Time
  3. For All This Time
  4. Break Those Limits
  5. Victim Of Changes
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