HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Crimson Glory
Chasing The Hydra

Review
Godsnake
Inhale the Noise

Review
Mission In Black
Divinity Of Lies

Interview
Mission In Black

Review
Hell Boulevard
Made in Hell
Upcoming Live
Lauda-Königshofen 
München 
Statistics
6927 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Crimson Glory - Chasing The Hydra (CD)
Label: Brain
VÖ: 08.05.2026
Homepage
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3230 Reviews)
7.5
Zur Erklärung für Neuankömmlinge: Crimson Glory und deren ersten beiden Werke waren heilig und werden in ihrer traumhaften Schönheit und epischen Transzendenz auf Ewig unantastbare Meisterstücke des US Metal bleiben.
"Transcendence" (zum Classic Review) war und ist mit seiner traumhaft mystischen, schönen und faszinierenden Musik, gekrönt von einer engelsgleichen Stimme und einer Aura die nicht von dieser Welt war, bis heute unsterbliche Kunst mit Gänsehautgarantie und eine der wichtigsten und besten Heavy Metal Scheiben meines Lebens.


Das ist lange her und seither ist natürlich viel (oder auch wenig) passiert. Ausnahmestimme Midnight weilt leider längst nicht mehr unter uns und bis auf einige gelungene Retro-Shows und der eher schlecht, als recht hörbaren 99er Scheibe "Astronomica" hat man Crimson Glory zurecht nur im Ahnenschrank verehren dürfen. So wird es letztlich auch bleiben. Denn das erste musikalische Lebenszeichen seit 26 Jahren ist zwar ein ziemlich gutes US Metal Album, in der Liga der Crimson Glory Meisterwerke spielt es aber erwartungsgemäß nicht.

Teilweise klingt "Chasing The Hydra" natürlich urtypisch nach Crimson Glory, stellenweise nervt es aber auch ziemlich, wenn eine Band Jahrzehnte danach versucht die großen alten Tage zu beleben. Letztlich klingt das Album zwar gut, über Strecken aber anstrengend und nie so magisch, nie so dramatisch und nie so verzaubernd, wie es der eigene Name verspricht.

Crimson Glory haben natürlich dennoch ein gutes US Metal Album im Schnittmuster all der bekannten Szene-Relikte und ihrer eigenen Vergangenheit erschaffen. Ein Album, das mitunter durchaus zeitgemäß und heavy zwischen eingängigen Elementen und Melodien und knackig anspruchsvollen Passagen wandelt. Ein Werk, das drei von fünf Mitgliedern der 1983er Urbesetzung mit Neo-Sänger Travis Wills erschaffen haben. Einem US Metal Veteran, der klasse singt und Midnight zwar teilweise wirklich nahekommt, der dessen Alleinstellungsmerkmal und dessen verzaubernde Einzigartigkeit er aber natürlich nicht besitzen kann.
Willis ist ein guter, ein typischer US Power Metal Sänger. Ein sehr guter, so wie viele. Midnight indes war einzigartig und in seiner Welt so unglaublich gut und verzaubernd wie keiner!



Eine Chance muss und soll man dieser Platte aber auch als die-hard Crimson Glory-Fan geben. Dafür ist sie einfach zu gut. Einfach zu hören ist "Chasing The Hrda" dabei aber nicht und man sollte sich schon den ein oder anderen Durchlauf mehr gönnen, um die Songs zu fassen. Einzelne Fragmente sind wirklich ausgesprochen schön und erinnern kurzerhand auch standesgemäß ans eigene Vermächtnis. Hier seien insbesondere die Gesangslinien von "Broken Together" oder "Angel In My Nightmare", aber auch das sehr gelungene "Armor Against Fate", das düstere "Beyond The Unknown" und "Indelible Ashes" erwähnt. Hier kann man kurzerhand die Magie der Frühwerke spüren. Ein Song, der uns Maniacs von Anfang bis Ende aber fesselt und verzaubert und an das Große von "Damals" erinnern kann, der ist sicherlich nicht dabei.

Natürlich war ich sehr, sehr neugierig auf das Crismon Glory-Comeback und auch eine kleine Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt:
"Chasing The Hyrda" ist aber wie erwartet kein neues Meisterwerk (m)einer Legende. Es ist aber keine Sensation und definitiv darf es nie mit dem Debüt, oder gar mit "Transcendence" ( Classic Review) in einem Atemzug genannt werden. Dafür ist es viel zu wenig genial, viel zu wenig mystisch, verzaubernd und geschmeidig und einfach zu wenig wundervoll.

Wer jedoch Zeit und Lust auf ein gutes, anspruchsvolles US Metal Album hat, wer eine gute US Metal Platte hören will, die mal episch und schön, mal progressiv und düster und manchmal modern und heavy ist, der kann sich das neue Crimson Glory Album bedenkenlos einverleiben.

Hier gibt’s gute US Metal Kunst alter Schule, in zeitgemäßem Gewand und schriller Verpackung. Nicht mehr und nicht weniger.
Punkt!

Trackliste
  1. Redden The Sun
  2. Chasing The Hydra
  3. Broken Together
  4. Angel In My Nightmare
  5. Indelible Ashes
  1. Beyond The Unknown
  2. Armor Against Fate
  3. Pearls Of Dust
  4. Triskaideka
Mehr von Crimson Glory
Crimson Glory - Chasing The HydraGodsnake - Inhale the NoiseMission In Black - Divinity Of LiesHell Boulevard - Made in HellLamb Of God - Into ObliveonMichael Sweet - The Master PlanThe Neptune Power Federation - Mondo TomorrowBattleroar - PetrichorCave - ... Into The Promised Land ...Tyketto - Closer To The Sun
© DarkScene Metal Magazin