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Cover  
Arcanum - What If You Die Tomorrow (CD)
Label: Noise Head Records
VÖ: 17.02.2007
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Art: Review
Werner
Werner
(1350 Reviews)
6.0
Erst im Jahre 2004 gegründet und mit der Demo CD "Chaos Arise" im heimischen Untergrund einiges an Staub aufwirbelnd, schnappten sich ohne langem Zögern die Leute des Wiener Labels Noisehead Records den ebenso in der Bundeshauptstadt beheimateten Fünfer für die Einspielung des vorliegenden Debüts und ... und sie hatten einmal mehr ein feines Näschen gehabt.

Arcanum sind am ehesten im Rhythmus- betonten Thrash/Death Metal einzuordnen, da Highspeed einen relativen Stellenwert besitzt und die stärksten Phasen zumeist während groove-betonten bzw. mittelschnellen Passagen zur Entfaltung kommen. Einwenig Entombed ab deren "Wolverine Blues" Phase oder die Australier Armoured Angel wären Orientierungspunkte, wobei der Sound von Notenmaßschneider Mario Jezic ein unüberhörbares, aber passendes Äquivalent zu den frühen Skogsberg Produktionen aufweist (!). Welche Unmengen Wut die Jungs im Bauch haben, wird beim Opener "Chaos Arise" oder den darauf folgenden "One Bullet Left" und "Behind The Paradise" höchst bedrohlich spürbar und hier vor allem durch Shouter Peda. Genauso die Gitarrenarbeit der Herrschaften Jules & Gabriel weiß immer wieder durch herausragende Momente zu glänzen, obschon da oder dort ein frisch geschlüpftes Lick obendrauf nicht geschadet hätte. Als wesentliche Schwachstellen müssen dann aber das nötige Quäntchen Mut zur Abwechslung als auch der eher geringfügige Memory-Effekt auf "What If Die Tomorrow" genannt werden, solch Elemente in Form von Akustik Einsprengseln wie bei z. B. "Fimbul Winter" oder ähnliche Maßnahmen würde an anderen Stellen gleichfalls wichtige Duftmarken hinterlassen.

Dennoch ist als Ganzes betrachtet das Teil ein ordentlich geschnitzter Hassklumpen made in Austria, der (noch) momentan in der Reihe Rohdiamanten verweilen muss ... also Jungs, die Basics sind vorhanden, den letzten, entscheidenden Kick trau ich euch allemal zu!
Trackliste
  1. Prologue
  2. Chaos Arise
  3. One Bullet Left
  4. Behind The Paradise
  5. Urkraft
  6. Legio Astartes
  1. Cerberus
  2. Dunelord
  3. Damien's Torture
  4. Fimbul Winter
  5. Ragnaröck
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© DarkScene Metal Magazin