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Cover  
Kotipelto - Serenity (CD)
Label: AFM Records
VÖ: 20.04.2007
Homepage
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3230 Reviews)
6.0
Timo Kotipelto’s Solo Album Numero drei schließt nahtlos dort an, wo „Waiting For The Dawn“ im Jahre 2002 aufhörte. STRATOVARIUS -lastige, großteils im Midtempo gehaltene Melodic Rock und Metal Songs mit angenehm aber harmlosen Melodien, seltenst zwingenden Refrains und schlichtem, handwerklich kompetent vorgetragen, unterm Strich jedoch völlig austauschbarem Songwriting.
Richtig schlecht ist hier logischerweise nichts, man merkt die Professionalität der Protagonisten und auch in Sachen Produktion kann nix anbrennen, stünde auf solch einem Release allerdings der Name ein unbekannten Combo – die Zeichen für eine rentable Karriere stünden herzlichst schlecht.

Richtig zünden will nämlich kein einziger der zwölf netten Songs. Immer wieder durchziehen old schoolig tönende Orgelklänge die Songs um eine Classic Rock Schlagseite auszumachen, immer wieder schleichen sich schön melodische Solis, rockige Riffs und nette Gesangslinien ein, unterm Strich bleibt aber nicht mehr als gehobenes Mittelmass. Klar kann man Nummern wie „Dreams Of Reality“ oder „City Of Mysteries“ als angenehm empfinden. Ohne Frage ist „After The Rain“ eine nette Ballade und „Last Defender“ ein durchaus akzeptabel und epischer Abschluss des Albums. All dies ist aber weder zwingend noch mitreisend, für einen renommierten Künstler einfach viel zu wenig und somit in Tagen wie diesen, wo massenhaft talentierte Bands die Welt erobern und Platten obendrein Schweinekohle kosten, die sauer verdiente Kohle nicht wert.

„Serenity“ ist somit leider genauso verzichtbar wie die letzte STRATOVARIUS. Die potentiellen Käufer in Suomi-Land wird zwar wohl genau so wenig interessieren wie all die STRATO-Maniacs im Rest der Welt, wer aber wirklich knackigen Melodic Rock will, der soll weiterhin auf Bands wie PINK CREAM konzentrieren, wer wirklich reife Rock Musik will, der soll bei aktuellen Meisterstücken von Göttern wie EUROPE bleiben und im Melodic Metal Bereich sind Namen wie KOTIPELTO oder STRATOVARIUS mittlerweile ohnehin nur noch ein Schatten ihrer großen Vergangenheit.

Gerade in Zeiten, wo die großen Magazine eh nur mehr nach Liquidität benoten und ihre Reviews in höchst quantitativer Art und Weise unters Volk bringen, ist es völlig unumgänglich solchen Releases gestandener Plattenmillionäre die Grenzen aufzuzeigen um den willigen Käufern zumindest halbwegs Orientierung dafür zu schenken, in welche Scheiben er seine hart erarbeiteten Euros investiert.
„Serenity“ ist sicher keine davon...
Trackliste
  1. Once Upon A Time
  2. Sleep Well
  3. Serenity
  4. City Of Mysteries
  5. King Anti-Midas
  1. Angels Will Cry
  2. After The Rain
  3. Mr. Know-It-All
  4. Dreams And Reality
  5. Last Defender
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