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Cover  
Saxon - Carpe Diem (CD)
Label: Silver Lining
VÖ: 04.02.2022
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3074 Reviews)
7.5
Die Hoffnung lebt, sie lebte in den letzten Wochen sogar ziemlich auf. Nach Jahren der Stagnation haben mich Saxon wieder mal neugierig auf eine neue Scheibe gemacht und siehe da, "Carpe Diem" kann mich zumindest teilweise wieder zurück ins Boot holen. Natürlich wird auch die neue Saxon die große Lücke, die austauschbare Stangenware ala "Battering Ram" und "Sacrifice" in den letzten Jahren aufgerissen hat, nicht restlos füllen. Wir haben aber die abwechslungsreichste und knackigste Saxon seit über einer Dekade am Start. Das letzte richtig überragende, abwechslungsreiche und restlos spannende Saxon-Album bleibt zwar weiterhin "The Inner Sanctum" (zum Review), zumindest kann und mag man sich "Carpe Diem" aber gut und gern am Stück anhören, ohne gelangweilt zu werden und das ist schon viel mehr, als man zuletzt von den Scheiben der Briten behaupten konnte.

"Carpe Diem" reiht sich bei mir in Etwa zwischen "Lionheart" und "Killing Ground" ein. Das ist nicht makellos, aber zumindest ist es sehr versöhnlich, auch wenn die Scheibe mit dem Titeltrack leider genau so schnöde anfängt, wie die letzten Saxon Alben aufgehört haben. Die ganz große Kurve kriegen die Briten wohl einfach nicht mehr und sie stranden teilweise auch diesmal wieder im ewiggleichen Schablonendurchschnitt und als Schatten ihrer selbst im "guten" Mittelmaß. Aber eben nicht immer. Diesmal wäre das auch extra schade, da das Artwork von "Carpe Diem" ziemlich Lust macht und auch einige richtig coole Songs dabei sind. "Age Of Steam" , "Remember The Fallen" und das episch gelungene "The Pilgrimage" sind ohne Wenn und Aber vier der besten Saxon-Nummern der letzten Jahre. Zudem ist die Andy Sneap-Produktion schön knackig und lebendig und der Gesamteindruck viel spritziger als zuletzt. Das ändert zwar auch nix daran, dass nicht alles auf "Carpe Diem" zwingend kickt und sich Saxon oft wieder einfallslos und vorhersehbar präsentieren, mitsamt dem relaxten "Black Is The Night" und dem düsteren "Lady In Gray" weiß der Gesamteindruck der Scheibe aber doch zu überzeugen. Diese Songs lassen gut und gern über die Stangenware hinwegsehen. Der Rest vom Fest ist nämlich zumeist genau das, was ich persönlich eigentlich schon nicht mehr hören mag. Die schnöden, rasant geradeausrockenden, vollkommen austauschbaren Saxon-Banger der Kategorie "All For One", "Living On The Limit" oder "Supernova" will ich nicht mehr. Dies ewig einfallslosen Refrains sind bei mir trotz aller Relevanz und Tradition mittlerweile auch durch und so sehr ich Saxon mag, ja auch immer noch für Ihre Großtaten verehre, so wenig kann und will ich einfach nicht immer und immer wieder denselben Song hören. Zumal "er" ja eh selten richtig gut war und die wahren Highlights der NwoBhm-Legende schon immer die "anderen" waren. Nie waren es die schnellen Banger. Nicht auf "Dogs Of War" und "Unleash The Beast", nicht auf "Solid Ball Of Rock" und auch nicht am letzten, ganz großen Knaller "The Inner Sanctum".

Jetzt aber genug der Kritik an unseren alten Helden. Letztendlich muss man froh sein, dass solche Legenden immer noch so abliefern. "Carpe Diem" hat Schwächen, ist aber richtig gut und in jedem Fall eine sehr unterhaltsame Saxon-Scheibe und weit besser als seine Vorgänger.
Nicht restlos begeisternd, aber trotzdem die beste Saxon-Platte der letzten Zeit. Kein Meisterwerk und nicht frei von Symptomen, aber eine Metal-Platte, mit der jeder Saxon-Freund können sollte und mit der er zumindest über weite Strecken auch seine Freude haben wird…




Trackliste
  1. Carpe Diem (Seize The Day)
  2. Age Of Steam
  3. The Pilgrimage
  4. Dambusters
  5. Remember The Fallen
  1. Super Nova
  2. Lady In Gray
  3. All For One
  4. Black Is The Night
  5. Living On The Limi
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