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Cover  
Paradox - Mysterium (CD)
Label: High Roller Records
VÖ: 26.09.2025
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Art: Review
Werner
Werner
(1333 Reviews)
6.5
Paradox existieren am Blatt zwar schon bald 40 Jahre, doch im Gegensatz zu Rage ist das Gespann ein gutes Stück weit davon entfernt, die 20er Marke in der hausinternen Discographie zu knacken, was unter anderem den gesundheitlichen Zwangspausen von Sänger/Gitarrist Charly Steinhauer geschuldet ist. Doch vermutlich wäre es egal, die wievielte Langrille der Bayrischen Thrash-Formation am Prüfstand steht: die strenge Beharrlichkeit des besagten Bandgründers ist auf Album No. 9 mittlerweile Fluch und Segen gleichzeitig.

Daran ändert auch der Wechsel zu Highroller Records nichts, bekanntlich ein Label, welches primär den traditionellen Heavy Metal Sektor vertritt. Pauschal betrachtet hätte ein Werk wie "Mysterium" auch nahtlos nach dem 1989er Opus "Heresy" (oder in welcher Phase auch immer) erscheinen können, ohne gesondert aus der Rolle zu fallen. Stakkato-Riffs Marke Heathen gibt es also wieder einmal in Hülle und Fülle, das Drehmoment bewegt sich meistens im roten Bereich, der Gesang harmoniert im Kontext der gewohnt soliden Instrumentalarbeit. Aber reicht das auf 57 Minuten Dargebotene wirklich bzw. kollektiv für glänzende Augen, berauschende Ohren oder gar feuchte Hände? Muss/darf/soll ein Thrash-Ableger in Zeiten wie diesen nicht etwas mehr bieten als genormte Standardkost? Selbst wenn Charly sein letztes Herzblut dafür hergab: die Hooks sind meiner Meinung nach zu vorhersehbar und mitunter zu profan, um jetzt speziell einen Track hervorzuheben. Auf "Mysterium" finden alle altbekannten Attribute im Prinzip wieder zusammen: saubere Arrangements, latente Aggression zwischen Highspeed und Halftime-parts, zumeist sehr überschaubare Überraschungsmomente.

Nichts desto Trotz wollen wir fair bleiben, weil abgesehen von den sehr flotten Stücken gerade zu Beginn ("Kholat", "Abyss of Pain and Fear", "Grief") des Drehers spenden uns die Herrschaften aus der Barockstadt Würzburg ein prickelndes, ja schon aufwühlendes Finale namens "Within The Realms Of Gray". Sicher eine der ambitioniertesten und düstersten Kompositionen im Hause Paradox ever.

Trackliste
  1. Kholat
  2. Abyss of Pain and Fear
  3. Grief
  4. Those Who Resist
  5. One Way Ticket to Die
  6. Pile of Shame
  1. Tunguska
  2. Fragrance of Violence
  3. Mysterium
  4. The Demon God
  5. Within the Realms of Gray
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