HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Quasimodo
Cancer City

Review
Seventh Wonder
The Testament

Special
Darkscene

Review
Kreator
Hate über alles

Review
Zero Hour
Agenda 21
Upcoming Live
Telfs 
Klobenstein 
Statistics
6321 Reviews
458 Classic Reviews
280 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Edenbridge - Shine (CD)
Label: Massacre Records
VÖ: 25.10.2004
Homepage | MySpace | Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Werner
Werner
(1113 Reviews)
8.0
Machen wir's kurz: Edenbridge gehörten nie zu jener Zunft, die sich in meinen Protein bestückten RAM-Speicher - kurz: Gehirn - hochgradig einspielen konnte, obwohl sich das Quartett aus Oberösterreich in den letzten Jahren ganz schön hinauf gemausert hat und auf eine beachtliche Fanbase schauen darf. Ausgerechnet in Germoney soll das Interesse groß sein, wo man ja so einiges aus unseren Gefilden, sei's nun Politik, Sport oder Kunst belächelt oder gar verspottet ... Ok, wenn sie uns im Vorfeld der kommenden Fußball EM aufgrund unserer bis dato schwersten Quali, 'hüstel' ins Visier nehmen, hätten's ja eh wieder mal recht.

Genug der ausschweifenden Worte, kommen wir zum Thema: Edenbridge, die vierte. "Shine" stellt da nun das wahrscheinlich gereifteste, vielschichtigste und zugleich verführerischste Werk der Band um die attraktive Sangesdame namens Sabine Edelsbacher dar, nicht zuletzt deshalb, weil auch selbige es erneut verstand, ihre stimmlichen Qualitäten auszuschöpfen bzw. nochmals zu verfeinern. Pauschal betrachtet gibt's keine großen Unterschiede zum Vorgänger "Aphellion", aber genau die kleinen Modifizierungen wie man sie bei den Ruhepuls begleitenden Samtpfötchen Taktfolgen ("Shine", "And The Road Goes On") oder Liedern mit basal eingeflochtenen Elementen fernöstlicher ("Move Along Home" - der HAMMER!) oder auch irischer Folklore ("Wild Chase") vernimmt, machen den Tupfer auf dem "i" aus. Herr Lanvall ist sowieso ein begnadeter Guitaro, als Songwriter konnte er hier allerdings den aus meiner Warte entscheidenden Schritt nach vorne machen. Sicher, in manchen Momenten misst man den nötigen Punch, der einem nach Härte lechzenden "Häwi Mätl" Fan diesen essentiellen Befreiungsschlag verabreichen würde, aber diese Kapelle legt nun mal sehr viel Wert auf Feeling und Ästhetik, auch “Angelic Metal“ genannt.

Ganz egal, wo man beim Durchzippen landet, sei's nun ein zutiefst Sehnsucht transszendierendes "What You Leave Behind", ein "Elsewhere" oder ein - ganz vergaß man scharfe Zähne doch nicht - mutig voran treibendes "October Sky". Da erschließen sich die Lauschschleusen, vorausgesetzt, man hat für solche Sounds was übrig. Fazit: Mit diesem Album im Gepäck braucht man sich vor den internationalen Größen gewiss nicht verstecken!
Trackliste
  1. Shine
  2. Move Along Home
  3. Centennial Legend
  4. Wild Chase
  5. And The Road Goes On
  1. What You Leave Behind
  2. Elsewhere
  3. October Sky
  4. The Canterville Prophecy
  5. On Scared Ground
Mehr von Edenbridge
Quasimodo - Cancer CitySeventh Wonder - The TestamentKreator - Hate über allesZero Hour - Agenda 21Reternity - Cosmic DreamsDef Leppard - Diamond Star Halos Milking The Goatmachine - Nach uns die GrindflutMSG - UniversalWolf - ShadowlandAnvil - Impact is Imminent
© DarkScene Metal Magazin