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Cover  
Katatonia - Mnemosynean (CD)
Label: Peaceville Records
VÖ: 01.10.2021
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(3000 Reviews)
Keine Wertung
Die Frage, ob es eine 30th Anniversary Compilation wie "Mnemosynean" auch ohne die Corona-Pause gegeben hätte, ist eigentlich nicht relevant. Relevant ist, dass Katatonia spätestens seit "The Great Cold Distance" in meiner Welt eine der besten und relevantesten, wenn die die überhaupt beste und relevanteste Band der letzten anderthalb Dekaden sind. Innovativ, intensiv und herausragend ist es, das Werk der so unvergleichlich stilvoll agierenden Schweden.
Keine andere Band hat es in jüngerer Vergangenheit über eine so lange Zeit geschafft, Melancholie, Emotion und Schönheit so perfekt in ein modernes, absolut zeitloses Rock-, Alternative- und Metal Korsett zu packen. Prädikat Weltklasse, ohne Diskussion!

Unsere ausufernden, ausschließlich mit Höchstnoten bedachten, Huldigungen zu Überalben wie eben "The Great Cold Distance" (zum Review), "Night Is The New Day" (zum Review), "Dead End Kings" (zum Review), "The Fall Of Hearts" (zum Review) oder zuletzt vor einem Jahr zu "City Burials" (zum Review) sprechen Bände. Mehr muss eigentlich nicht mehr erzählt werden.

Katatonia sind in einem Kosmos angelangt, der sie vollkommen alleingestellt, unantastbar und geradezu unfehlbar sein lässt und da ist es kein Wunder, dass auch eine Compilation aus Singles b-sides, raren EP Tracks und sonstigen vergessenen Perlen mehr Klasse und Qualität hat, als ein Gros der weltlichen Releases anderer Bands.

"Mnemosynean" zeigt Katatonia einmal mehr stilvoll und stilsicher in Bild und Ton. Gleichzeitig erinnert das schöne Kleinod daran, dass auch die Schweden bereits ihr 30. Jubiläum feiern. So darf dann nebst intellektuellen Klängen mit Stil und Anmut auch gern der frühe Gothic und Doom, aber auch Dark Wave-Affinitäten wie "Scarlet Heavens" aufblitzen, wenn man sich in die 27 Songs fallen lässt. Katatonia wären aber nicht so stilsicher, würde die Kompilation nicht mit jenen Songs und Klängen beginnen, die die Band im Hier und Heute bzw. seit kann eineinhalb Dekaden ausmachen. Egal wie man sich nun aber an "Mnemosynean" annähert. Das Ergebnis überzeugt vom fragilen "Vakaren" und wunderschönen "Sistere" oder einem feinen Percussion-Stück ala "The Act Of Darkening", bis hin zu den gelungenen Remixes gegen Ende der zweiten Scheibe. Natürlich kennt man den ein oder anderen Track bereits, vieles ist aber dennoch selten bis nie gehört und somit mehr als würdig hier stattzufinden. Nur sehr wenige Momente dieses Albums scheinen verzichtbar und weil mit im Gepäck dieses Doppeldeckers auch eine neue Bandbiografie, alle Lyrics und auch Worte der Kreativköpfe zu jedem einzelnen Song kommen, ist "Mnemosynen" letztendlich beinahe makellos.

Und weil Katatonia eben Katatonia sind und bei ihnen Sinn und Intellekt ebenso allgegenwärtig sind, wie Sinnhaftigkeit und Anstand, ist es nur allzu offensichtlich und stilsicher, dass das superbe "Mnemosynen" Artwork wie die Faust aufs Auge zur bekannterweise höchst gelungenen "Night Comes Down" Coverversion und der markanten Judas Priest 80er-Jahre Cover-Stilistik passt.

Trackliste
  1. Vakaren
  2. Sistere
  3. Wide Awake In Quietus
  4. Night Comes Down
  5. Second
  6. The Act Of Darkening
  1. Ashen
  2. Sold Heart
  3. Displaced
  4. Dissolving Bonds
  5. Unfurl
  6. Code Against The Code
  1. Wait Outside
  2. Sulfur
  3. March 4
  4. O How I Enjoy The Light
  5. Help Me Disappear
  6. Fractured
  7. No Devotion
  8. Quiet World
  1. Scarlet Heavens
  2. In The White (Urban Dub)
  3. My Twin (Opium Dub Version)
  4. Soil`s Song (Krister Linder 2012 remix)
  5. Day And Then The Shade (Frank Default remix)
  6. Idle Blood (Linje 14)
  7. Hypnone (Frank Default Hypnocadence mix)
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